Giro d’italia: magnier gewinnt chaotisches auftaktrennen!
Burgas – Ein Massensturz kurz vor dem Ziel überschattete den Auftakt des 109. Giro d’Italia. Dennoch setzte sich der junge Franzose Paul Magnier im Sprint der überlebenden Fahrer durch und sicherte sich den ersten Tagessieg und das Rosa Trikot. Ein dramatischer Start in die diesjährige Rundfahrt!
Chaos am ziel: zahlreiche stürze prägen den ersten tag
Die 147 Kilometer lange erste Etappe von Burgas verlief zunächst unspektakulär, doch die Spannung stieg gegen Ende zusehends. Zwei Ausreißer versuchten zwar ihr Glück, wurden aber kurz vor dem Ziel wieder eingeholt. Dann kam es zu dem brenzligen Massensturz auf der engen Zielgerade. Zehn Fahrer schrammten nur knapp der Katastrophe entkommen, der Rest wurde etwa 600 Meter vor dem Ziel aufgehalten. Es war ein echtes Glückspiel, wer als Erster über die Ziellinie kam.
Max Walscheid, der als Lead-out-Mann für den Top-Favoriten Jonathan Milan agierte, versuchte zwar sein Glück, wurde aber im finalen Sprint von den schnelleren Fahrern überholt. Für Milan reichte es lediglich Platz vier, während Pascal Ackermann (Jayco AlUla) im Massensprint chancenlos blieb – ein enttäuschter siebter Platz für den Deutschen.

Vingegaard im glück, magnier feiert ersten grand tour-sieg
Der Däne Jonas Vingegaard (Visma-Lease a bike), der als einer der großen Favoriten für den Gesamtsieg ins Rennen geht, hatte beim Sturz das Glück auf seiner Seite und erreichte mit dem Hauptfeld das Ziel. Magnier hingegen kann seinen ersten Sieg bei einer der drei großen Landesrundfahrten feiern – ein Triumph, der in diesem chaotischen Rennen umso süßer schmeckt.
Die zweite Etappe am Samstag führt die Fahrer über 221 Kilometer von Burgas nach Weliko Tarnowo. Zum ersten Mal in dieser Rundfahrt müssen die Fahrer Anstiege bewältigen, drei Anstiege der dritten Kategorie stehen auf dem Programm. Am Sonntag geht es dann in die bulgarische Hauptstadt Sofia, bevor am Montag der Transfer nach Italien erfolgt. Die Erinnerung an den turbulenten Auftakt wird den Fahrern aber noch lange begleiten. Der Giro d’Italia hat bewiesen: Es wird ein Rennen voller Überraschungen!
