Ginter zahlt 15.000 euro: wutanfall nach bayern-drama wird teuer

Matthias Ginter muss für seine Eskapaden nach dem Freiburg-Krimi gegen bayern München zahlen. Das DFB-Sportgericht belegte den SC-Verteidiger mit einer Geldstrafe von 15.000 Euro – ein Schnellverfahren ohne Show, aber mit Folgen.

Was genau passierte am 4. april?

Die Partie war vorbei, das Comeback der Münchner perfekt: 3:2 für den Rekordmeister, obwohl Freiburg bis zur 87. Minute noch führte. Der Schiri hatte gerade die Kabinentür hinter sich zugezogen, da polterte Ginter vorbei. Lautstarke Wut, ein Tritt gegen die Tür, danach Stille – nur für Sekunden. Daniel Siebert und sein Team hörten alles, die Kameras auch.

Der DFB-Kontrollausschuss reagierte prompt: Anzeige wegen unsportlichen Verhaltens. Ginter stimmte dem Urteil sofort zu, das Verfahren ging als Einzelentscheidung über den Tisch. Kein Hearing, keine Verhandlung. Die Summe: fünfstellig, saftig, aber nicht ruinös.

Warum sich ginter so rasch beugte

Warum sich ginter so rasch beugte

Der Nationalspieler kennt die Regeln. Er weiß: Widerspruch hätte nur weitere Beweisanträge und möglicherweise eine Sperre nach sich gezogen. Die Entschuldigung kam noch am Spieltag, die Geldstrafe folgt jetzt. Für den 32-Jährigen ist die Sache damit erledigt – zumindest rechtlich.

Emotional sieht das anders aus. Freiburg steckt im Europapokal-Kampf, jeder Punkt zählt. Das verspielte 2:0 gegen bayern sitzt tief. Ginter, Führungsspieler und Abwehrboss, trägt die Stimmung der Mannschaft. Seine Aktion war kein Beleidigungsskandal, aber ein Ausrutscher, der im Hochsommer der Saison alles andere als hilfreich ist.

Die Summe von 15.000 Euro mag für einen Bundesliga-Profi verschmerzbar erscheinen. Doch das Protokoll bleibt. Und beim nächsten Mal droht mehr als nur ein Kassensturz.