Giménez: milans hoffnung verkundet sich nicht!
Mailand – Der mexikanische Stürmer Santiago Giménez, der bei Milan für eine Ablösesumme von 28 Millionen Euro plus Boni verpflichtet wurde, scheint aktuell in einer Krise zu stecken. Nachdem man ihn als Schlüsselspieler für den Saisonendspurt gehandelt hatte, kommt er kaum zum Einsatz und wirft wichtige Fragen auf, wie seine Zukunft beim AC Milan aussieht.
Allegri's versprechen bleibt unerfüllt
Trainer Stefano Allegri hatte mehrfach betont, Giménez sei ein wichtiger Faktor für die restliche Saison. Doch die Realität sieht anders aus: Nach seinem Comeback gegen Torino spielte er nur kurz, gefolgt von einer enttäuschenden halben Stunde gegen Napoli, in der er kaum Wirkung zeigte. Gegen Udinese saß er dann komplett auf der Bank. Das lässt Zweifel aufkommen, ob Allegri's Zuversicht wirklich begründet ist oder lediglich taktische Manöver.
Die Frage, warum Giménez so wenig Einsatzzeit bekommt, lässt sich nicht eindeutig beantworten. Während Füllkrug und Nkunku mehr Spielminuten aufweisen, könnte es sich um eine rein technische Entscheidung handeln. Es ist ironisch, dass Allegri einen Leihspieler (Füllkrug) bevorzugt, der nach Saisonende wieder abgeben muss, während Giménez eine teure Verpflichtung darstellt.

Psychologischer druck und die zukunft
Die Situation wird durch die psychologische Belastung des Spielers noch verschärft. Giménez hat in dieser Saison noch kein Tor in der Serie A erzielt und kämpft mit den Folgen seiner langwierigen Verletzung. Die fehlende Unterstützung durch den Trainer scheint seine Selbstsicherheit weiter zu untergraben. Zudem steht die Frage im Raum, ob Milan im Sommer nicht erneut nach einem Stürmer suchen wird – ein Szenario, das Giménez' Position zusätzlich erschwert.
Obwohl Giménez die Chance hat, bei der Weltmeisterschaft in Mexiko zu spielen, bleibt die Frage, ob er in Mailand seine Klasse zeigen kann. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, um zu beurteilen, ob aus dem teuren Neuzugang tatsächlich ein Hoffnungsträger werden kann oder ob seine Zeit in Mailand schon früh zu Ende geht.
