Giménez: eine saison zum vergessen endet ohne wm-minute!

Doha – José María Giménez, normalerweise eine feste Größe in der Atlético-Defensive, verabschiedet sich von einer enttäuschenden Saison, die mit einer Nullnummer bei der WM in Katar gipfelt. Der uruguayische Innenverteidiger stand bei der historischen Niederlage seines Landes gegen Spanien nicht auf dem Platz, und sein Team musste somit die Koffer packen.

Ein tiefpunkt in einer schwierigen saison

Ein tiefpunkt in einer schwierigen saison

Die WM-Enttäuschung ist nur der jüngste Tiefpunkt einer Saison, die für Giménez von Verletzungen und verpassten Chancen geprägt war. Bereits im Dezember, beim Klub-Weltpokal gegen Seattle Sounders, zog er sich eine Verletzung zu, von der er sich bis heute nicht vollständig erholt hat. Das hat dazu geführt, dass er in der laufenden Saison nur auf 25 Einsätze für Atlético kam, während sein Team insgesamt 61 Spiele bestritt – eine erschreckend geringe Zahl für einen Spieler, der als dritter Kapitän gilt.

13 Jahre in der Vereinsstruktur sind bemerkenswert, nur Koke kann mit einer längeren Betriebszugehörigkeit aufwarten. Die Verantwortlichen in Madrid sehen Giménez’ Abgang im Sommer durchaus kritisch, obwohl ihm noch zwei Jahre Vertrag verbleiben. Sein Wunsch, einen neuen Verein zu finden, dürfte ihm dabei helfen.

Die Ironie ist bitter: Giménez, der in seinem besten Fußballer-Alter stehen sollte, verpasst die WM komplett. Uruguays Auftritt war alles andere als glorreich, und der Innenverteidiger konnte von der Bank aus keine Abhilfe schaffen. Die Sperre, die er nach dem Spiel in Katar erhielt, tat da noch einsalz.

Die Bilanz liest sich wie ein Albtraum für den erfahrenen Verteidiger. Er verlässt das Turnier ohne Einsatz, während sein Land eine bittere Niederlage einstecken musste. Die Frage, die sich nun stellt, ist, ob Giménez im Sommer einen Neuanfang wagen wird und ob Atlético bereit ist, ihn abzugeben. Die Zeichen deuten darauf hin, dass ein Abschied unausweichlich ist – ein trauriger Abschied von einer Saison, die alles andere als zufriedenstellend war.