Gijón brennt: sporting will depor stoppen – k.o. im molinón droht
21 Uhr im Estadio El Molinón, 28. März: Spanien schaut nach Asturien. Sporting Gijón empfängt Deportivo La Coruña – kein gewöhnliches Spieltag-Feuerwerk, sondern LaLiga Hypermotion in Reinkultur. Beide Klubs wittern den Aufstieg, beide wissen: Wer hier verliert, rutscht in den Play-off-Keller. Wer gewinnt, darf von direktem Aufstieg träumen.
Sporting wankt – depor fliegt
Sechs Partien, nur ein Sieg. Die Statistik ist für Borja Jiménez ein Spiegelbild seiner Stimmung: grimmig. Die 0:1-Pleite gegen Las Palmas nagt noch an den Rippen, die Abstände auf Platz sechs schmelzen. Die Lösung: El Molinón muss wieder zur Festung werden, sonst ist das Play-off-Ticket Makulatur. Die Fans spüren die Angst, siegen aber mit ihrer Stimme.
Antonio Hidalgo dagegen sitzt entspannt. Zweiter Platz, drei Siege in Folge, nur zwei Gegentore seit Mitte Februar. Die Defensive wirkt wie aus Granit, der Angriff wie ein geladener Bolzen. Für den Trainer ist Gijón kein Schrecken, sondern ein Schritt Richtung Primera División. Die Galicier reisen mit 3.000 Anhängern – sie wollen das Molinón zum Schweigen bringen.

Tv-termin und daten, die zählen
Anpfiff 21:00 MEZ. Übertragen wird live auf LaLiga Hypermotion TV, parallel liefert Radio MARCA Kommentare, die das Herz der Fans höher schlagen lassen. Die Bilanz? 87 Pflichtspiele, 29 Siege Sporting, 32 Depor – ein Klassiker ohne klaren Favoriten. Doch die Formkurve schreit 2025: Depor. Die letzten drei Duelle gingen an die Galicier, ohne Gegentor.
Die Saison ist längst keine Marathonstrecke mehr, sondern ein 100-Meter-Sprint. Mit 33 Punkten aus 31 Spielen hängt Sporting an den letzten Play-off-Fäden. Depor sammelte 61 Zähler – und könnte mit einem Sieg den Vorsprung auf neun Punkte ausbauen. Das wäre mehr als ein Schlag, das wäre ein K. O.
Die Luft im Molinón wird dick von Spannung, Pfeifkonzerten und Sehnsucht. Die Frage ist nicht, wer besser kickt, sondern wer die Nerven länger halten kann. Am Ende zählt nur das Ergebnis – und das schreibt sich ab 21 Uhr in die ewigen Statistikbücher der Segunda.
