Ghana in wm-krise: visaprobleme überschatten das duell gegen panama
Schock in der ghanaischen
Nationalmannschaft: Nur wenige Stunden vor dem WM-Auftakt gegen Panama steht Ghana vor einem sportlichen Debakel. Der Schlüsselspieler Thomas Partey wurde von den kanadischen Behörden das Visum verweigert – ein Urteil, das die Vorbereitung komplett durcheinanderwirbelt und die Hoffnungen der ‘Black Stars’ ernsthaft gefährdet.
Ein verpasster dreh- und angelpunkt im mittelfeld
Die Absage des Visums für Partey, bedingt durch ein laufendes Verfahren in Großbritannien, trifft die Mannschaft mitten in der Vorbereitungsphase. Carlos Queiroz, der erfahrene Trainer, muss nun in aller Eile eine neue taktische Ausrichtung finden. Das Mittelfeld, einst um Parteys Stabilität und Passstärke herum aufgebaut, ist nun ein Fragezeichen. Antoine Semenyo und Iñaki Williams, die Offensivkräfte, werden nun stärker in die Verantwortung gezogen, um das fehlende Spielkontrolle auszugleichen. Ob das gelingt, bleibt abzuwarten.
Panama hingegen reist nach Toronto mit gesteckten Zielen an. Nach überzeugenden Auftritten in der Concacaf-Qualifikation wollen die ‘Canaleros’ beweisen, dass sie zu mehr als nur Statisten bei diesem Turnier bereit sind. Thomas Christiansen, der Coach, setzt auf eine disziplinierte Defensive und blitzschnelle Konter. Der Test gegen Brasilien im Maracanã mag eine deutliche Niederlage gewesen sein, doch die Mannschaft zeigte Kampfgeist und will in Kanada punkten.
Aníbal Godoy, der Kapitän, personifiziert die Erfahrung und Ruhe im panamaischen Team. Er wird eine zentrale Rolle spielen, um die Abwehr zu organisieren und das Mittelfeld zu stabilisieren. Die Ghanaer, angeschlagen durch die Visaproblematik, könnten ein leichtes Ziel darstellen. Die Atmosphäre ist geladen – und Panama spürt die Chance, Ghana aus der Bahn zu werfen.
Das Spiel findet am Mittwoch, den 17. Juni, in der Früh am Donnerstag, den 18. Juni, um 01:00 Uhr MESZ im Stadion von Toronto statt. Sportschau und DAZN übertragen die Partie live. Der Ausgang ist ungewiss, aber eines ist klar: Ghana steht vor einer enormen Herausforderung.
