Ghana feiert wm-sensation: „black stars“ toben nach last-minute-tor!

Toronto bebte Fußballgeschichte: Ghana besiegte Panama in der Nachspielzeit mit 1:0 und entfachte eine Party, die dem WM-Debüt würdig war. Die Emotionen nach dem erlösenden Tor von Caleb Yirenkyi überschlugen sich – ein Bild, das man so schnell nicht vergessen wird.

Ein sieg, der mehr als nur drei punkte wert ist

Die „Black Stars“ lieferten in der ersten Halbzeit eine Leistung ab, die Trainer Carlos Queiroz, ein Mann, der schon so viel erlebt hat, sicherlich zu denken gab. Panama dominierte das Spielgeschehen, während Ghana kaum Akzente setzen konnte. Doch nach der Pause wendeten sich die Dämme um. Semenyo und Co. zeigten eine beeindruckende kämpferische Leistung und drängten auf das Tor der Panamerikaner.

Und dann kam die fünfte Minute der Nachspielzeit: Caleb Yirenkyi, gerade einmal 20 Jahre alt, stürmte durch die Abwehr und ließ den jubelnden Torraum entstehen. Ein Moment, der für Ghana mehr bedeutete als die drei Punkte – er war der Beweis für den unbändigen Willen und die mentale Stärke der Mannschaft.

Queiroz lobt die kriegermentalität

Queiroz lobt die kriegermentalität

„Zuerst mussten wir leiden, wir haben wie Krieger gekämpft“, erklärte Queiroz nach dem Spiel bei ITV. „Wir haben das Spiel mit Köpfchen gewonnen.“ Seine Worte unterstreichen die Disziplin und taktische Finesse, mit der Ghana den Sieg einfuhr. Man darf nicht vergessen, dass die Mannschaft in einer Gruppe beheimatet ist, die als eine der stärksten der WM gilt.

Antoine Semenyo, der gebürtige Londoner, freut sich besonders auf das Duell gegen seine Vereinskollegen am kommenden Dienstag. „Das wird anders. Ich freue mich auf die Herausforderung. Jeder im Ghana-Team freut sich darauf. Wir wollen etwas beweisen“, so der Flügelspieler.

Die Erinnerung an 2010, als die Generation um Kevin-Prince Boateng das Viertelfinale erreichte, lebt in Ghana weiter. Dieses Team hat bewiesen, dass man auch als Underdog erfolgreich sein kann. Ob Queiroz und seine Mannschaft die Erfolgsgeschichte von 2010 wiederholen können, wird die Gruppenphase zeigen. Aber eines ist klar: Die „Black Stars“ sind bereit, zu träumen und zu kämpfen. Die Welt hat in Toronto gesehen, was für eine Leidenschaft und was für einen unbändigen Willen in dieser Mannschaft steckt. Und das ist nur der Anfang.