Getafe verliert abwehrchef: duarte wechselt nach vier jahren!

Schock für die Fans von Getafe CF: Domingos Duarte verlässt den Verein. Der portugiesische Innenverteidiger, dessen Vertrag am 1. Juli ausläuft, wird nicht verlängern und beendet damit seine vierjährige Amtszeit in der Comunidad de Madrid. Ein Abschied, der sowohl sportliche als auch persönliche Gründe hat.

Dankbarkeit und familienglück im fokus

Dankbarkeit und familienglück im fokus

Duarte verabschiedete sich am Dienstag über seine Social-Media-Kanäle von den Anhängern des Vereins. „Es war ein Privileg und ein Stolz, dieses Trikot in über 100 Spielen zu verteidigen“, schrieb er in einem bewegenden Statement. Die Dankbarkeit für die Unterstützung durch Mitspieler, Trainerteam und vor allem die Fans stand im Vordergrund. „Euer Zuspruch, eure Hingabe und eure Leidenschaft haben mich stets wie zu Hause fühlen lassen.“

Doch es gibt noch einen weiteren, sehr persönlichen Grund für Duarte’s Entscheidung. „Heute verlasse ich den Verein mit dem wichtigsten Erfolg aller: der Geburt meines Kindes“, erklärte er. Ein Versprechen, seiner Tochter eines Tages zu erzählen, was der Verein für seine Familie bedeutet. Er kam nach Getafe mit Träumen, die nun in einer neuen Lebensphase Realität werden.

Was niemand offen erwähnte, aber dennoch spürbar war: Duarte hinterlässt mehr als nur Erinnerungen. Die Verbundenheit zu Getafe ist tiefgreifend. „Ich werde euch aus der Ferne verfolgen und dem Verein, der Stadt und allen nur das Beste wünschen.“ Seine Zeit im Süden der Comunidad de Madrid war geprägt von mehr als nur sportlichen Leistungen.

Seit seinem Wechsel im Sommer 2022 hat Duarte 113 Partien für Getafe in LaLiga und dem Copa del Rey absolviert und dabei drei Treffer erzielt. Ein solider Rückhalt, der nun eine neue Herausforderung sucht. Der Verlust von Duarte hinterlässt eine Lücke in der Abwehr, die José Bordalás nun schnellstmöglich schließen muss. Ob ein Nachfolger gefunden werden kann, der die Lücke des Portugiesen in puncto Erfahrung und Leidenschaft füllen kann, bleibt abzuwarten. Die kommenden Transferwochen werden entscheidend sein.