Getafe patzt: torwart soria kritisiert elche-taktik!
Getafe hat gegen Elche eine bittere Heimniederlage kassiert, und Torwart David Soria ließ seiner Frustration im Anschluss am Spiel deutlich Ausdruck. Seine Worte, die auf eine Kombination aus Respekt für den Gegner und deutlicher Kritik an dessen Spielweise hindeuteten, sorgten für Gesprächsstoff.
Die taktik des gegners: zeitverschleudigung und lange bälle
Soria machte keine Umwege: Elche habe das Spiel „gemanagt“, indem er Zeit verschwendet und auf lange Bälle gesetzt habe. „Sie haben Zeit verloren, sie haben lange Bälle gespielt – ich weiß nicht, ob sein Trainer damit zufrieden ist“, so der Schlussmann sichtlich angefressen. Er wies darauf hin, dass die Mannschaft aus Ilicita in entscheidenden Zweikämpfen und in der Intensität überlegen gewesen sei. Nur Djenés Rote Karte habe die Situation zusätzlich erschwert – ein verhängnisvoller Moment, der die Partie für Getafe nahezu unmöglich machte.
Die Bemerkung über den Trainer von Elche ließ jedoch vermuten, dass Soria die Taktik als unsportlich empfand. Dass Elche mit einem Ballbesitzfußballerteam im Grunde genommen auf Konter und Zeitspiel setzte, schien ihn zu irritieren. Er betonte, dass Getafe mit dem Vereinswappen auf der Brust jeden Fehler bestraft sehe und dass die frühe Rote Karte eine zu harte Strafe gewesen sei. Es sei nun an der Zeit, nach vorne zu blicken und sich auf das nächste Spiel zu konzentrieren.

Verteidigung und kampfgeist: was fehlt bei getafe?
Die Analyse von Soria deckte tieferliegende Probleme auf. Er sprach von einer „sehr schönen Partie am Samstag“, deutete aber gleichzeitig an, dass Getafe gegen ein Team, das um alles kämpfte, in jeder Hinsicht überfordert war. „Mit einem Mann weniger ist es sehr kompliziert“, stellte er fest, und die fehlende Konstanz in der Defensive, die sich in der frühen roten Karte widerspiegelte, sei ein Problem, an dem gearbeitet werden müsse. Die große Zahl an Einsätzen, auf die er stolz sei, zeige jedoch auch seine Entschlossenheit und seinen Willen, für den Verein zu kämpfen, selbst wenn es schmerzhaft sei.
Die Niederlage gegen Elche ist ein Weckruf für Getafe. Soria hat mit seiner offenen Kritik den Finger an die Wunde gelegt und verdeutlicht, dass mehr Kampfgeist, taktische Flexibilität und vor allem eine solide Defensive her müssen, wenn die Mannschaft ihre Ziele in dieser Saison erreichen will. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob die Verantwortlichen die richtigen Schlüsse ziehen und die notwendigen Anpassungen vornehmen.