Hitzewall: so schützen sie haut und kleidung vor schweiß!

Die Sonne brennt, die Temperaturen steigen – und mit ihnen der Schweiß! Wer jetzt längere Zeit draußen verbringt, kennt das Problem: Nasse Kleidung und unangenehme Gerüche. Doch keine Panik, denn es gibt einfache und effektive Strategien, um der Hitze und dem Schweiß entgegenzuwirken. Die Apothekerin Boticaria García gibt klare Empfehlungen, die in der Sendung 'Zapeando' auf La Sexta vorgestellt wurden.

Die richtige kleidung macht den unterschied

Ein erster wichtiger Schritt ist die Wahl des richtigen Kleidungsstücks. Natürliche Stoffe wie Baumwolle sind hier die beste Wahl, da sie atmungsaktiv sind und die Feuchtigkeit gut ableiten. Alternativ können auch Funktionsshirts aus Sportmaterialien verwendet werden, die den Schweiß schnell verdunsten lassen. Vermeiden Sie synthetische Stoffe, da diese die Atmungsaktivität behindern und das Schwitzen zusätzlich verstärken können.

Doch nicht nur die Kleidung spielt eine Rolle. Auch die Ernährung kann den Schweiß beeinflussen. Heiße Speisen, scharfe Gewürze, Koffein und Alkohol sind wahre Schweißtreiber und sollten daher vermieden werden. Stattdessen sollten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Wasser und Obst achten. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist das A und O, um den Körper kühl zu halten und den Schweißverlust auszugleichen.

Desodorant oder antitranspirant: was ist besser?

Desodorant oder antitranspirant: was ist besser?

Die Frage, ob ein Desodorant oder ein Antitranspirant die bessere Wahl ist, beschäftigt viele Menschen. Boticaria García klärt auf: „Ein Desodorant bekämpft den Geruch, indem es Bakterien reduziert und den Duftbereich betupft. Ein Antitranspirant hingegen reduziert die Schweißproduktion selbst.“ Der Schlüssel liegt in der Zusammensetzung des Antitranspiranten: Es enthält in der Regel Aluminiumsalze, die vorübergehend eine Art Deckel auf die Schweißdrüsen legen.

Während das Desodorant also den „Menschengeruch“ überdeckt, drosselt das Antitranspirant den „Hahn“. Bei starkem Schweiß, insbesondere bei nervösem oder apokrinem Schweiß (der einen höheren Fettanteil aufweist), ist ein Antitranspirant daher die bessere Wahl. Denn dieser Schweiß lässt sich nur schwer kontrollieren.

Es gilt also: Die richtige Kombination aus atmungsaktiver Kleidung, ausgewogener Ernährung und der passenden Körperpflege kann helfen, die Herausforderungen des Sommers zu meistern und sich rundum wohlzufühlen. Denn wer kühl und trocken bleibt, kann die warmen Tage in vollen Zügen genießen.