Gesundheit checken: warum ihr gewicht allein nicht ausreicht!
Neues aus Neapel: Experten warnen davor, sich ausschließlich auf das Gewicht zu verlassen, um die eigene Gesundheit einzuschätzen. Die DMed – Salone della Dieta Mediterranea hat Licht ins Dunkel gebracht. Es geht um mehr als nur die Anzeige auf der Waage.

Der griff nach neuen messinstrumenten
Wer heute normagewicht ist, kann trotzdem ein hohes Risiko für Diabetes Typ 2, das metabolische Syndrom oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen bergen. Das ist die bittere Wahrheit, die auf dem DMed-Kongress in Neapel deutlich wurde. Während das Gewicht lange Zeit der Goldstandard war, schauen Mediziner nun verstärkt auf andere, leicht zu messende Parameter – und das geht auch zuhause!
Die Umfange von Bauch und Hals stehen dabei im Fokus. Die Messung der Bauchumfangs sagt viel über die Fettverteilung im Körper aus, während die Halsumfangs Hinweise auf Fettablagerungen im Nackenbereich geben kann, die wiederum mit Herz-Kreislauf-Risiken in Verbindung stehen. Diese einfachen Messungen können ein überraschend genaues Bild vom metabolischen Zustand liefern, so die Experten.
Es ist ein Umdenken, das längst über die akademischen Kreise hinaus dringt. Denn die Zahl auf der Waage erzählt eben nur einen Teil der Geschichte. Die Fettverteilung spielt eine entscheidende Rolle, und das spiegelt sich in diesen neuen Parametern wider. Ein schlanker Mann mit einem dicken Bauch birgt ein höheres Risiko als eine Frau mit ein paar zusätzlichen Pfunden, die diese gleichmäßig verteilt hat.
Die Diskussion auf dem DMed zeigte deutlich, dass eine ganzheitliche Betrachtung der Gesundheit unerlässlich ist. Es geht nicht nur darum, Gewicht zu verlieren, sondern darum, den Körper in einen gesunden Zustand zu versetzen und Risiken zu minimieren. Die einfache Möglichkeit, den Bauchumfang und die Halsumfang selbst zu messen, gibt jedem die Chance, aktiv zu werden und die eigene Gesundheit in die Hand zu nehmen.
Die Experten betonen: Wer seine Werte regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls Anpassungen am Lebensstil vornimmt, kann viel für seine Gesundheit tun. Denn die Gesundheit ist mehr als nur eine Zahl – sie ist ein Zusammenspiel vieler Faktoren.
