Béla réthy: die wm ohne seine legendäre stimme – anekdoten eines fußball-giganten
Die Fußballwelt trauert um eine ihrer prägendsten Stimmen: Béla Réthy, die Kommentatoren-Legende, wird bei der WM 2026 erstmals seit 1986 nicht vor Ort sein. Ein Ende einer Ära, das mit Melancholie, aber auch mit unzähligen Geschichten verbunden ist – von Gesprächen mit Fußballgöttern bis hin zu königlichen Anrufen. Im exklusiven SPORT1-Interview blickt der 69-Jährige auf seine bewegte Karriere zurück und verrät, wie er das Großevent verfolgen wird.

Die erste wm: unmittelbarer zugang zu den stars
Für Réthy war die WM 1986 in Mexiko ein unvergessliches Erlebnis. „Man hatte unmittelbaren Zugang zu den Stars, das war total verrückt“, erinnert er sich. Sócrates und Zico, brasilianische Weltstars, waren damals ebenso präsent wie heute Mbappé oder Ronaldo. Seine fließende Portugiesischkenntnisse öffneten ihm Türen: „Zico sagte mir damals: 'Deutsches Fernsehen: Wieso kannst du die Sprache?' Sofort war das Ganze aufgeweicht.“
Die Anekdoten reihen sich aneinander: Ein Gespräch mit Ronaldo in der Halbzeitpause beim historischen 7:1 gegen Brasilien im Jahr 2014, ein Anruf von Franz Beckenbauer, die Begegnung mit Pelé, der ihn als
