Tennismilizionen! becker's us open pokal für rekordpreis versteigert
Die Welt des Tennissports staunt: Seltene Sammlerstücke aus dem Hause der größten Legenden wechseln zu astronomischen Preisen den Besitzer. Allen voran der US Open Pokal von Boris Becker aus dem Jahr 1989, der für unglaubliche 357.546 Dollar (rund 300.000 Euro) unter dem Hammer lag – eine Summe, die sogar Beckers eigene Siegprämie von damals übertrifft!
Ein triumph, der seinen preis hat
Es ist kaum zu glauben, aber wahr: Ein Pokal, der einst den Höhepunkt einer Karriere markierte, wird heute zu einem Preis gehandelt, der die damaligen Vorstellungen sprengt. Boris Becker feierte 1989 seinen ersten großen Triumph in New York, und der Pokal, der ihn dafür würdigte, ist nun für eine Summe unter dem Hammer gegangen, die das damalige Preisgeld um ein Vielfaches übersteigt. 300.000 Dollar waren es damals für den jungen Becker – heute sind es über dreimal so viel. Die Nostalgie und der Wert eines historischen Moments scheinen in dieser Auktion in den Vordergrund zu treten.

Mehr als nur eine trophäe: beckers vermächtnis
Die Auktion bei The Tennis Auction - Prestige Memorabilia bot nicht nur den Pokal, sondern auch weitere Raritäten aus Beckers Karriere. Zwei Golden Balls, die seine Siege bei der Davis-Cup-Mannschaft von 1988 und 1989 symbolisieren, wurden ebenfalls angeboten, allerdings zu deutlich geringeren Preisen von 2899 Dollar bzw. 3509 Dollar. Das zeigt, dass der US Open Pokal eine ganz besondere Bedeutung für Becker und seine Fans hat – schließlich war es sein einziger Sieg bei den US Open, ein Moment, der für immer in die Tennisgeschichte eingehen wird.

Stars und ihre requisiten: federer, djokovic, nadal
Doch Becker ist nicht der einzige Star, dessen Ausrüstung für hohe Summen gehandelt wird. Auch Federer-Fans kamen auf ihre Kosten: Autografierte Bälle des Schweizer Superstars wurden für über 2000 Dollar ersteigert. Wer etwas mehr ausgeben wollte, konnte Schuhe und Trikot von Djokovic aus dem US Open Jahr 2018 für rund 1000 Dollar mehr ergattern. Besonders begehrt war die Wimbledon-Racchette von Carlos Alcaraz aus dem Jahr 2023, die für satte 173.000 Dollar den Zuschlag erhielt. Ein Beweis dafür, dass die Erfolge der jungen Generation ebenfalls eine hohe Wertschätzung genießen.
Selbst Nadal war vertreten: Seine im Februar 2023 gegen Draper beim Australian Open eingesetzte Rakette wechselte für über 15.000 Dollar den Besitzer. Das Match, in dem Nadal letztendlich seinen letzten Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier errang, scheint bei den Sammlern besonders im Gedächtnis geblieben zu sein.
Die Auktion verdeutlicht: Tennismemorabilien sind zu einem lukrativen Geschäft geworden. Ob es sich um Pokale, Raketten oder Autogramme handelt – die Begeisterung für den Tennissport treibt die Preise in ungeahnte Höhen. Und während Sinner-Handtücher für 1700 Dollar und mehr über das virtuelle Auktionshaus wechseln, bleibt die Frage: Wer wird als Nächstes seinen historischen Besitz feilbieten?
