Sturm graz kämpft sich zum heimsieg – titelrennen bleibt spannend

Kampf statt schönheit: sturm graz sichert sich knappen sieg

Graz – In einer Phase, in der jedes Spiel ein Kampf ist, hat Sturm Graz am Sonntag den dritten Heimsieg in Folge errungen. Gegen Blau-Weiß Linzsetzte sich der Meister mit 1:0 durch, auch wenn die Leistung nicht überzeugte. Das Team von Trainer Fabio Ingolitsch demonstriert aktuell vor allem Effizienz und bleibt mit nur zwei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Red Bull Salzburg im Titelrennen.

Ingolitsch sieht fortschritte, mahnt aber zur verbesserung

Ingolitsch sieht fortschritte, mahnt aber zur verbesserung

Fabio Ingolitsch bezeichnete den Sieg gegen die Oberösterreicher als einen „kleinen, guten Schritt im Prozess“. Er betonte jedoch, dass die Mannschaft trotz der gewonnenen Spiele noch Verbesserungspotenzial hat. „Wir hatten eine gute Arbeit gegen den Ball, müssen aber in Ballbesitz noch besser auftreten und im Spiel nach vorne vertikaler denken“, forderte der Trainer. Zudem beklagte er, dass zwei Treffer von Seedy Jatta und Axel Kayombo vom VAR aberkannt wurden.

Hödl: „jedes spiel ist ein kampf“

Hödl: „jedes spiel ist ein kampf“

Auch Mittelfeldspieler Jacob Peter Hödl zeigte sich selbstkritisch. „In dieser Phase ist jedes Spiel ein Kampf“, gestand der 19-Jährige. Er lobte zwar die Kampfbereitschaft der Mannschaft, wies aber auch darauf hin, dass es im Spiel mit dem Ball noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Die Basics, wie Lauf und Kampf, seien jedoch vorhanden gewesen.

Linz kämpft, aber scheitert

Linz kämpft, aber scheitert

Blau-Weiß Linz zeigte eine kämpferische Leistung, musste sich aber geschlagen geben. Trainer Michael Köllner bedauerte den verpassten Punkt im Abstiegskampf. „Es ist schade, nach dieser Leistung ohne Punkte heimzufahren“, sagte der Deutsche. Die Linzer liegen zwei Runden vor dem Ende des Grunddurchgangs drei Punkte hinter dem Vorletzten GAK.

Remis für ried – rennen um die meistergruppe bleibt offen

Remis für ried – rennen um die meistergruppe bleibt offen

Parallel zum Spiel von Sturm Graz gab es ein 1:1-Remis zwischen der WSG Tirol und dem SV Ried. Die Rieder hatten vor der Pause mehr Druck, die Tiroler dominierten die zweite Halbzeit. Das Rennen um die Plätze in der Meistergruppe bleibt somit spannend.

Verletzungspech für die wsg tirol

Verletzungspech für die wsg tirol

Die WSG Tirol musste einen Rückschlag hinnehmen: Matthäus Taferner erlitt eine Knöchelverletzung und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Es wird ein Syndesmosebandriss befürchtet, was das Saisonaus für den 25-Jährigen bedeuten könnte. Trainer Philipp Semlic sah in einem Zweikampf mit Jonas Mayer von Ried eine unnötige Attacke.

Ausblick auf die kommenden spiele

Ausblick auf die kommenden spiele

Für Ried stehen noch zwei Spiele im Grunddurchgang an, darunter ein Heimspiel gegen die Austria Wien. Die Entscheidung im Rennen um die Meistergruppe könnte am letzten Spieltag fallen. Sturm Graz hat ebenfalls noch wichtige Spiele vor sich, um den Anschluss an Salzburg zu halten.