Beichlers startrakete: salzburg demontiert lask mit 5:1

Debüt-kantersieg für daniel beichler

Daniel Beichler feierte einen fulminanten Einstand als neuer Trainer von FC Red Bull Salzburg. Mit einem beeindruckenden 5:1-Sieg beim LASK in der 20. Runde der Bundesliga setzte die Mannschaft ein deutliches Zeichen. Der 37-jährige Jungtrainer betonte nach dem Spiel, dass es nicht um Träumereien gehe, sondern darum, die Qualität auch auf dem Platz zu zeigen. Und das gelang Salzburg in beeindruckender Weise.

Dominanz von beginn an

Dominanz von beginn an

Schon früh im Spiel übernahmen die Salzburger die Kontrolle. Kerim Alajbegovic (6.) brachte die Gäste in Führung, gefolgt von einem Doppelpack von Karim Konaté (10., 64.). Sota Kitano erhöhte in der 37. Minute auf 3:1, bevor Damir Redzic in der 94. Minute den Schlusspunkt setzte. Der LASK war chancenlos und konnte dem hohen Tempo der Salzburger nicht mithalten.

Beichlers schnelle wirkung

Beichlers schnelle wirkung

Nur wenige Tage nach seiner Beförderung vom Trainer des Farmteams Liefering schien Daniel Beichler bereits die richtigen Stellschrauben gefunden zu haben. Im Vergleich zum vorherigen Spiel gegen den GAK (1:1) war die Steigerung deutlich erkennbar. „Die Jungs haben seit Mittwoch richtig gut gearbeitet“, so Beichler. „Wir haben ihnen klar die Erwartungen auf und außerhalb des Platzes mitgegeben.“

Aggressivität und spielfreude als schlüssel

Aggressivität und spielfreude als schlüssel

Die Salzburger überzeugten gegen den LASK mit einer beeindruckenden Mischung aus Aggressivität, Zweikampfstärke und vor allem Spielfreude. „Das Team kommt als erstes“, betonte Beichler. „Wenn die Mannschaft geschlossen auftritt, können die Einzelspieler glänzen.“ Die positive Energie und der Teamgeist waren auf dem Platz deutlich spürbar. Salzburg untermauerte zudem seine Position als das Team mit den meisten Toren in der Liga (42).

Mann lobt beichlers plan

Mann lobt beichlers plan

Auch Marcus Mann, der Sport-Geschäftsführer, zeigte sich erleichtert und lobte Beichlers klaren Plan. „Er weiß, was er spielen will und wohin er möchte“, erklärte Mann. „Das hat mir einfach ein gutes Gefühl gegeben.“ Der Sieg gegen den LASK wirkte sich wie ein wahrer Befreiungsschlag für die Salzburger aus.

Lask mit deutlichem rückschlag

Lask mit deutlichem rückschlag

Für den LASK hingegen war das Spiel ein herber Rückschlag. Nach einer Serie von zwölf ungeschlagenen Pflichtspielen kassierte das Team die erste Niederlage unter Trainer Dietmar Kühbauer. Kühbauer räumte ein, dass Salzburg in allen Belangen überlegen war und dem LASK kaum Zeit ließ. Der LASK muss nun an seinen Schwächen arbeiten, um im Meisterrennen bestehen zu können.

Blick nach vorn: hartberg als nächste herausforderung

Blick nach vorn: hartberg als nächste herausforderung

Salzburg empfängt am Sonntag Hartberg. Daniel Beichler betonte, dass auch gegen Hartberg nichts geschenkt wird und seine Mannschaft konzentriert bleiben muss. Trotz des überzeugenden Sieges mahnte Torhüter Alexander Schlager zur Ruhe. „Es gibt nur drei Punkte für uns. Es ist wichtig, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen.“