Roma holt d'amico: neuer sportdirektor soll projekt mit sarri starten
Rom – Die AS Roma hat einen entscheidenden Schritt für die Zukunft vollzogen: Tony D'Amico wird neuer Sportdirektor des Vereins. Der Transfer ist offiziell bestätigt, nachdem Atalanta Bergamo grünes Licht gegeben hat. Damit steht Sarri ein erfahrener Partner zur Seite, um das ambitionierte Projekt in der Ewigen Stadt voranzutreiben.
Ende einer ära, beginn einer neuen
Nach vier erfolgreichen Jahren bei Atalanta verabschiedet sich D'Amico nun in Richtung Rom. Die Familie Percassi und Pagliuca bedankten sich in einem offiziellen Statement für seine wertvolle Arbeit und wünschten ihm alles Gute für die Zukunft. Doch für die Roma bedeutet dieser Wechsel einen Neuanfang im sportlichen Bereich. Frederic Massara, der bisherige Sportdirektor, räumt sein Amt.
Der Deal: D'Amico unterschreibt einen Vertrag bis 2027 und wird mit einer jährlichen Ablöse von rund 1,5 Millionen Euro entlohnt. Ein Signal an die Konkurrenz und ein klares Bekenntnis der Friedkin-Gruppe zum Erfolg.

Gasperini-vertrauter soll die fäden ziehen
Besonders brisant: D'Amico kennt den neuen Trainer, Gian Piero Sarri, bestens. Die beiden haben bereits bei Atalanta erfolgreich zusammengearbeitet und eine starke Vertrauensbasis aufgebaut. Diese Erfahrung könnte entscheidend sein, um schnellstmöglich eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen. Die Verpflichtung D'Amicos war bereits seit einiger Zeit im Gespräch, doch Atalanta blockierte den Transfer noch, bis der Nachfolger gefunden war.
D'Amicos erste Aufgaben werden die Gespräche um die Vertragsverlängerungen von Paulo Dybala, Ismail Jakobs und Lorenzo Pellegrini sein. Zudem muss er sich mit den finanziellen Rahmenbedingungen auseinandersetzen und einen Plan für die Transferperiode entwickeln. Größtes Ziel: Greenwood von Getafe. Ein echter Coup, sollte das gelingen.
Die Roma setzt mit D'Amico auf Kontinuität und Erfahrung. Ob Sarri und der neue Sportdirektor in der Lage sein werden, die hohen Erwartungen zu erfüllen, wird sich zeigen. Doch eines ist klar: Mit diesem Transfer hat die Roma ein klares Signal an die Serie A gesendet.
