Kulev triumphiert in monaco: dramatischer final beim ept super high roller!
Monte Carlo erlebte Poker-Hochspannung! Alex Kulev hat sich im Super High Roller des EPT mit einem nervenaufreibenden Sieg gegen Bryn Kenney durchgesetzt, während Enrico Camosci knapp an der Kasse kratzte. Ein Turnier voller Wendungen und unerwarteter Momente ging an den Bulgaren, der sich in einem intensiven Heads-Up den Titel sicherte.
Camoscis pech beim final table
Für Enrico Camosci endete die Reise nur knapp vor dem großen Coup. Als einer der letzten verbliebenen Spieler war er zunächst gut in der Partie, doch im späteren Verlauf liefen die Karten ihm nicht mehr wohlgesonnen. In einer entscheidenden Hand gegen Kisacikoglu verlor er mit Q5 gegen die Seier des Türken und musste so das Turnier verabschieden. Die Bittere Pointe: Nur zwei Spieler lagen noch vor ihm, als die Blase platzte.
Die Spannung stieg weiter, als Ding Biao gegen Alex Kulev all-in ging. Ein knapper Chipvorsprung trennte die beiden, und der Flop brachte die überraschende 8 für Kulev. Ding Biao scheiterte als Bubble Boy – ein schmerzlicher Moment für den Chinesen.

Kulev sichert sich den sieg
Das Heads-Up zwischen Kulev und Kenney war kurz und intensiv. Auf einem Board mit König, Karo, Neun, Vier zeigte Kulev mit Karo Vier eine Double Pair, die gegen Kennys Ass Neun standhielt. Damit sicherte sich der Bulgare den Titel und den Hauptpreis. Ein Triumph, der ihn in die Pokergeschichte von Monaco eintragen wird.
Main event day 1b: tsokaridis führt das feld an
Parallel zum Super High Roller wurde auch Day 1B des Main Events ausgetragen. 586 neue Spieler mischten sich unter die 111 Teilnehmer des Vortages, was das Gesamtfeld auf 960 erhöht. Der Grieche Tsokaridis übernahm mit 384.000 Chips die Führung. Auch einige deutsche Spieler konnten sich gut in Szene setzen, darunter Fabian Saccomanno mit 150.000. Dario Sammartino, Mustapha Kanit und Walter Treccarichi verpassten hingegen den Sprung in den zweiten Tag.
Ein besonderes Highlight des Abends war der Auftritt von Luigi Serricchio im Hyper Turbo, der knapp hinter dem Spanier Diaz Quilez den zweiten Platz belegte. Ein Beweis dafür, dass auch in kleineren Side Events aufregende Poker-Action geboten ist.
