Krösche-ausstieg: bayern, dortmund und milan im werben?
Eintracht Frankfurt bangt um seinen Sportdirektor Markus Krösche. Nach dem geplatzten Deal mit Milan kursieren nun Gerüchte über ein Interesse von Bayern München, Borussia Dortmund und sogar englischen Topklubs – und eine Ausstiegsklausel könnte den Wechsel im Winter 2027 beschleunigen.

Die ausstiegsklausel: ein heißer punkt
Nachdem der Wechsel zu AC Milan in letzter Minute scheiterte, scheint ein Abschied von Markus Krösche in diesem Sommer unwahrscheinlich. Der Fokus liegt aktuell auf dem Sommer-Transferfenster, in dem die Frankfurter Einnahmen erzielen wollen – wobei Krösche als Transferchef eine zentrale Rolle spielt. Doch die Zukunft des 45-Jährigen ist alles andere als in Stein gemeißelt.
SPORT1-Informationen enthüllen, dass Krösches Vertrag, der bis 2028 läuft, eine Ausstiegsklausel beinhaltet. Diese greift jährlich im Wintertransferfenster und gilt für eine ausgewählte Gruppe von Klubs. Neben renommierten englischen Teams, tauchen auch die Namen des FC Bayern München und Borussia Dortmund auf. Die Ablösesumme, die bei einem Ausstieg fällig würde, bewegt sich im niedrigen einstelligen Millionenbereich – ein Betrag, den sowohl die Bayern als auch Dortmund stemmen könnten.
Die Tatsache, dass Milan bereits interessiert war, zeigt das hohe Ansehen, das Krösche genießt. Seine Expertise im Bereich der Spielerentwicklung und sein gutes Händchen bei Transfers haben ihn zu einem gefragten Experten gemacht. Die Frankfurter Einhaltung der finanziellen Stabilität unter seiner Leitung macht ihn für Vereine mit ambitionierten Zielen zu einem besonders wertvollen Kandidaten.
Obwohl ein Abschied in diesem Sommer ausgeschlossen scheint, rechnet man in Frankfurt mittelfristig mit einem Wechsel. Die Ausstiegsklausel im kommenden Winter könnte entscheidend sein, und es bleibt abzuwarten, ob die SGE die Konkurrenz durchhalten kann. Die Frage ist nicht, ob Krösche eines Tages gehen wird, sondern wann und zu welchem Verein er sich entscheiden wird.
