Cagliari: die aufrechterhaltung des aufenthalts im oberhaus – wer glänzte, wer enttäuschte?
Fabio Pisacane, der aus der Primavera aufgestiegen ist und die Mannschaft zur Coppa Italia führte, hat in seiner ersten Saison als Cheftrainer nicht nur den Klassenerhalt in der Serie A gesichert, sondern auch das Team trotz zahlreicher Rückschläge zusammengehalten. Der Cagliari beendete die Saison mit 43 Punkten auf dem 14. Platz. Doch wer waren die Hoffnungsträger und wer hinterließ am Ende Wünsche offen?
Die lichtblicke im mittelfeld und angriff
Besonders hervorzuheben ist Sebastiano Esposito, der in seiner ersten Saison in Sardinien mit einer Fantamedia von 6,7, sieben Toren und fünf Assists überzeugte. Ein echter Glücksgriff war auch Gennaro Borrelli, der als erfahrener Stürmer mit 6,5 Punkten, fünf Toren und einem Assist für Furore sorgte. Seine Treffsicherheit, insbesondere das entscheidende Tor gegen den AC Mailand, bleiben in Erinnerung. Auch Marco Palestra, der leihweise vom Atalanta Bergamo kam, zeigte mit einer soliden Leistung von 6,4 Punkten, einem Tor und vier Assists, dass er eine wichtige Verstärkung für die Mannschaft darstellt. Seine Konstanz, nur drei unzureichende Bewertungen in der gesamten Saison, zeugen von seiner Zuverlässigkeit.

Die schattenseiten: spieler unter erwartung
Doch nicht alles war Gold, was glänzte. Alberto Dossena, der im Januar nach Sardinien zurückkehrte, konnte in elf Spielen lediglich eine Fantamedia von 5,6 Punkten erzielen und wurde zudem fünfmal verwarnt. Auch Obert blieb hinter den Erwartungen zurück, obwohl er 34 Partien bestritt. Seine 5,8 Punkte, acht gelbe Karten und eine rote Karte spiegeln eine frustrierende Saison wider. Gabriele Zappa konnte in 27 Spielen lediglich 5,9 Punkte erreichen. Die Frage, ob er in der kommenden Saison eine größere Rolle spielen wird, bleibt offen.
Die Saison des Cagliari war somit eine Achterbahnfahrt der Emotionen. Während einige Spieler wie Esposito, Borrelli und Palestra das Team vorwärtsbrachten, kämpften andere mit Formschwankungen und konnten ihre Leistung nicht konstant abrufen. Die kommende Saison wird zeigen, welche Spieler sich dauerhaft im Kader beweisen können und welche den Verein verlassen müssen, um den Klassenerhalt erneut zu sichern.
