Stellantis investiert milliarden in französischen standort: neue peugeot-elektrooffensive geplant!

Mulhouse, Frankreich – Ein milliardenschweres Investment kündigt Stellantis an, das die Automobilwelt aufhorchen lässt. Über eine Milliarde Euro fließen in den elsässischen Standort, um ihn fit für die Produktion einer neuen Generation von Peugeot-Modellen zu machen. Die Ankündigung folgt kurz auf die Bestätigung durch Präsident Macron und signalisiert ein starkes Bekenntnis Frankreichs zur Elektromobilität.

Dreimal elektrisch: peugeot setzt auf stla-one-plattform

Dreimal elektrisch: peugeot setzt auf stla-one-plattform

Im Fokus der Investition steht die Anpassung der Produktionslinien für drei brandneue Modelle der Marke Peugeot. Diese werden auf der innovativen Stla-One-Plattform basieren und ab 2029 auf den Markt kommen. Der Schwerpunkt liegt auf der Erweiterung des Angebots im Segment C mit sowohl rein elektrischen als auch hybriden Varianten. Stellantis CEO Antonio Filosa betonte die Bedeutung dieser Entscheidung: „Diese Investitionen in Frankreich für die Produktion von drei 100% elektrischen und hybriden Modellen der Marke Peugeot sind ein Beweis für die Professionalität und das außergewöhnliche Engagement unserer Teams.“

Die Entscheidung für Mulhouse unterstreicht die globale Strategie von Stellantis, die im FaSTLAne 2030-Plan formuliert wurde. Dieser Plan sieht insgesamt 60 Milliarden Euro Investitionen zwischen 2026 und 2030 vor, wobei ein erheblicher Teil in die Entwicklung der Stla-One-Plattform fließt, die in zukünftig über 30 Modellen der Stellantis-Marken, einschließlich Fiat, zum Einsatz kommen soll. Doch Mulhouse ist nicht der einzige Nutznießer dieser ambitionierten Pläne; auch ein spanischer Standort, vermutlich Figueruelas, soll von den Investitionen profitieren und ab 2027 die neue Peugeot 208 auf Basis der Stla-One-Plattform produzieren.

Doch die Investition in Frankreich ist nur ein Teil des Gesamtpakets. Stellantis hat bereits rund zwei Milliarden Euro für die italienischen Standorte vorgesehen, zuzüglich weiterer sieben Milliarden für die Zulieferer, im Rahmen des „Piano Italia“. Die Optimierung der Produktionskosten in modernen und effizienten Produktionsstätten, neben der Erweiterung des Modellangebots im Segment C, bilden die Eckpfeiler des FaSTLAne 2030-Plans. Die Zeichen stehen auf eine spannende Zukunft für die Marke Peugeot und die gesamte Stellantis-Gruppe, die mit dieser Investition ihre Position als einer der führenden Automobilhersteller der Welt weiter festigen will.