Basketball-legende meo sacchetti beendet karriere mit bewegendem abschied
Rom – Ein Mann, der italienischen Basketball eine prägende Ära beschert hat, hat seinen Rücktritt verkündet: Meo Sacchetti, 72 Jahre jung, hängt die Schuhe an den Nagel. Nach einer Karriere voller Triumphe und unvergesslicher Momente verabschiedet sich der Coach, dessen Name untrennbar mit dem Erfolg von Sassari verbunden ist, von den Hardcourts.
Ein vermächtnis aus triumphen und leidenschaft
Sacchetti, dessen Spielerkarriere 132 Einsätze in der Nationalmannschaft und zahlreiche Erfolge bei Vereinen wie Varese und Bologna umfasste, hinterlässt ein Erbe, das weit über seine sportlichen Leistungen hinausgeht. Sein „Triplete“ mit Dinamo Sassari in der Saison 2014/15 – Supercoppa, Coppa Italia und Scudetto – ist legendär und hat den Basketball in Sardinien für immer verändert. Die Dramatik des entscheidenden Spiels 7 gegen Reggiana, ein packendes Finale, das erst in der Overtime entschieden wurde, wird in den Annalen des italienischen Sports in goldener Schrift stehen.
Seine Entscheidung, die er über die Instagram-Seite seines letzten Vereins Herons Montecatini verkündete, sei von einem tiefen Gefühl des Abschieds, aber auch von Dankbarkeit geprägt. „Ich habe einen wunderschönen Moment hier erlebt, die Gesellschaft hat mir sehr geholfen, weil ich etwas anderes gefunden habe, als ich erwartet habe, und ich bin von diesem Enthusiasmus überwältigt“, so Sacchetti, der sich nun in seine Heimat Alghero zurückzieht. Seine letzte Trainerstation war Caserta, wo er leider eine Niederlage erlitt – ein bittersüßer Abschluss einer glorreichen Karriere.

Von altamura zum hall of fame
Die Geschichte von Meo Sacchetti beginnt in Altamura, wo er am 20. August 1953 geboren wurde. Nach frühen Stationen in Novara und Asti führte ihn sein Weg über Auxilium Torino, Gira Bologna (mit Gewinn der A2-Meisterschaft 1976/77) und schließlich zu acht Jahren in Varese. Als Trainer sammelte er Erfahrungen bei zahlreichen Klubs, darunter Bergamo, Castelletto Ticino (wo er den Aufstieg in die A2 sicherstellte), Fabriano, Capo d'Orlando, Udine, Brindisi, Vanoli Cremona, Fortitudo Bologna, Cantù und Pesaro. Seine Erfolge umfassen neben dem bereits erwähnten Triplet auch weitere Titel, darunter Coppa Italia-Siege mit Sassari und Cremona sowie Auszeichnungen als Trainer des Jahres in Sassari und Cremona.
Seine Zeit im Nationalteam, geprägt von Silber bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau, Gold bei der Europameisterschaft 1983 in Nantes und Bronze 1985 in Stuttgart, wird ebenso in Erinnerung bleiben wie sein jüngster Erfolg als Trainer: 2021 führte er die italienische Nationalmannschaft zum Sieg im Preolympischen Turnier in Belgrad und qualifizierte sie damit für die Olympischen Spiele in Tokio – ein Triumph, der nach 17 Jahren eine lange Wartezeit beendete.
Meo Sacchetti ist mehr als nur ein Trainer; er ist eine Basketball-Legende, ein Vorbild für junge Spieler und ein Symbol für Leidenschaft und Engagement. Sein Vermächtnis wird noch lange in den Herzen der italienischen Basketballfans weiterleben. Der Mann, den alle „Meo“ nannten, hat dem Sport mehr als nur Titel beschert – er hat ihn mit seinem unverkennbaren Charme und seiner Menschlichkeit bereichert.
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