Gentzsch verpasst grand-slam-debüt: dramatischer verlust in paris

Paris – Tom Gentzsch hat sich dem Traum von einem ersten Grand-Slam-Turnier denkbar knapp entzogen. Der junge Deutsche unterlag im Entscheidungssatz Roman Safiullin und verpasste damit das Hauptfeld der French Open. Ein herber Rückschlag für den Ratinger, der in der Qualifikation alles gegeben hatte.

Die verlorene chance des deutschen

Das Match gegen Safiullin, einen erfahrenen Russen und ehemaligen Juniorensieger der Australian Open, verlief äußerst knapp. Gentzsch erwischte einen schwierigen Start und verlor den ersten Satz mit 3:6. Doch der Deutsche kämpfte sich zurück, zwang Safiullin in einen dramatischen Tiebreak, den er überraschend deutlich mit 7:2 für sich entscheiden konnte. Der zweite Satz war ein Spiegelbild des Kampfgeistes Gentzschs, der seine Leistung steigerte und seinen Gegner unter Druck setzte.

Im dritten Satz hielt Gentzsch lange Zeit stand, doch ein entscheidendes Break für Safiullin besiegelte seine Niederlage. Der Weltranglisten-219. zeigte zwar eine beeindruckende Leistung, doch am Ende fehlten ihm die entscheidenden Zentimeter, um ins Hauptfeld aufzusteigen. Es ist ein weiterer wichtiger Schritt in seiner Entwicklung, auch wenn er schmerzhaft ist.

Zverev im fokus: djokovic trainiert mit

Zverev im fokus: djokovic trainiert mit

Während Gentzschs Traum geplatzt ist, richtet sich der Fokus nun auf Alexander Zverev, der als Nummer zwei der Setzliste zu den Top-Favoriten für den Titel zählt. Einblicke in sein Training in Paris gab es bereits: Novak Djokovic, der Titelverteidiger, wurde beim gemeinsamen Training mit Zverev gesichtet – ein Zeichen dafür, dass die Vorbereitungen auf das Turnier in vollem Gange sind.

Auch Jannik Sinner, Aryna Sabalenka, Iga Swiatek und Coco Gauff zählen zu den Top-Anwärtern auf den Titel. Die French Open versprechen spannende Matches und ein hochkarätiges Teilnehmerfeld. Die deutschen Hoffnungen ruhen nun vor allem auf Zverev, der im vergangenen Jahr den Final erreichte und nun eine „Riesenchance“ hat, wie es Becker treffend formulierte.

Die diesjährige Ausgabe der French Open wird von Eurosport live im Fernsehen übertragen, während HBO Max rund 900 Matches, inklusive der Qualifikation, streamt. Die Zuschauer dürfen sich auf ein tennis-spektakel der Extraklasse freuen.