Gensheimer vor dem aus? löwen-manager droht sommer-abgang
Die Rhein-Neckar Löwen schwächeln, und mit ihnen ihr frisch gebackener Sportchef. Uwe Gensheimer, erst seit 2024 vom Feld in den Vorstand gewechselt, soll bereits wieder auf der Abschussliste stehen.
Streit hinter verschlossenen türen
Die Sport Bild berichtet von einem zerrütteten Verhältnis zwischen Gensheimer und Trainer Maik Machulla sowie Geschäftsführer Holger Bachert. Ein Wunsch-Transfer des Trainers sei im Winter geplatzt, der Stimmungskiller in der Kabine. Schon während der Europameisterschaft kursierten Gerüchte über interne Machtkämpfe. Bachert kommentierte lediglich: „Ich beteilige mich nicht an solchen Gerüchten.“
Die Löwen liegen aktuell außerhalb der Europacup-Ränge, der Punktabzug gegen Lemgo nagt am Selbstvertrauen. Gensheimer, einst gefeiert als Linksaußen-Weltstar, soll nun die administrative Bilanz liefern – doch die Zahlen sprechen gegen ihn.

Neue führung schon in startlöchern
Parallel bahnt sich ein weiterer Umbruch an: Rechtsaußen-Legende Patrick Groetzki wird im Sommerseine Karriere beenden und eine „verantwortungsvolle Position im Management“ übernehmen. Die Personalie wurde bereits offiziell bestätigt. Für Gensheimer könnte das bedeuten, dass der Klub auf Doppelspitze setzt – oder sich ganz trennt.
Die Löwen haben sich in den vergangenen Jahren mit spektakulären Transfers profiliert. Doch nun droht der große Rückschritt. Sollte Gensheimer gehen, wäre es das zweite Aus nach nur zwei Jahren in der Führungsetage. Die Fans fragen sich: War der Weltmeister-Held auf dem Papier doch nur ein PR-Gag?
Die Entscheidung fällt wohl bald. Der Vorstand tagt in den nächsten Wochen, die Saison läuft aus. Für Gensheimer heißt es: Ergebnisse liefern oder gehen. Die Uhr tickt – und sie ist laut.
