Geburtstagssieg für francesca lollobrigida: gold für italien im eisschnelllauf

Ein perfekter tag für francesca lollobrigida

Mailand Cortina 2026 – Ein Geburtstag, der in die Geschichte eingeht: Eisschnellläuferin Francesca Lollobrigida hat an ihrem 35. Geburtstag die Goldmedaille über 3000 Meter gewonnen und Italien den ersten Sieg bei den Olympischen Winterspielen beschert. Der Triumph wurde besonders emotional, da sie ihn mit ihrem kleinen Sohn Tommaso feierte.

Emotionale momente nach dem sieg

„Ich wollte unbedingt zeigen, dass es möglich ist, Mutter und Spitzensportlerin zu sein. Das ist nicht einfach“, sagte die strahlende Siegerin im Anschluss an das Rennen. Lollobrigida hielt ihren dreijährigen Sohn fest im Arm, während sie überglücklich ihre Goldmedaille präsentierte. Dieser Moment machte den bereits perfekten Tag zum „besten Tag ihres Lebens“.

Olympiarekor und herzblut

Olympiarekor und herzblut

Lollobrigida lief mit einer neuen Olympischen Rekordzeit von 3:54,28 Minuten zum Sieg und begeisterte das italienische Publikum. Die Gazzetta dello Sport schrieb von der „Königin“ der 3000 Meter und würdigte Lollobrigidas Kampfgeist und ihre Rolle als Mutter. Die Überschrift lautete passend: “LORObrigida” – eine Anspielung auf das italienische Wort für Gold, “l’oro”.

Ein leben zwischen familie und leistungssport

Ein leben zwischen familie und leistungssport

Die Geschichte von Francesca Lollobrigida, Großnichte des italienischen Filmstars Gina Lollobrigida, ist geprägt von Herausforderungen und dem schwierigen Spagat zwischen Familienleben und Spitzensport. Die fehlende Eisschnelllauf-Infrastruktur in Italien zwang die Familie zu häufigen Reisen und einem unsteten Leben im Ausland. Doch ihr Mann und vor allem ihr Sohn Tommaso gaben ihr immer wieder Kraft und Motivation.

Tommaso als größte motivation

„Mein Sohn ist mir überallhin gefolgt“, erzählte Lollobrigida. In schwierigen Momenten, in denen sie an sich selbst zweifelte und sogar ans Aufgeben dachte, motivierte der kleine Tommaso sie, weiterzumachen. Sie sei mental an dunklen Orten gewesen, doch Tommaso habe ihr immer wieder Hoffnung gegeben.

Blick in die zukunft: weitere träume

Nach dem Triumph mit der Familie plant Lollobrigida, weitere Starts bei den Olympischen Spielen in Mailand Cortina 2026 zu absolvieren. Bis zu drei weitere Rennen stehen auf ihrem Programm, bei denen sie möglicherweise weitere Medaillen gewinnen könnte. Doch auch die Zukunft ihrer Familie spielt eine wichtige Rolle. „Ich möchte einen weiteren Sohn. Ich will, dass Tommaso nicht allein ist“, verriet sie lächelnd, fügte aber hinzu: „Aber erst nach dem Ende der Saison.“

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