García unterstützt stiftung: barça-talent setzt sich für kranke kinder ein

Barcelona – Eric García, das junge Ausnahmetalent des FC Barcelona, hat sich einer wohltätigen Initiative angeschlossen und ist Pate der 21. Ausgabe von „Relats Solidaris de l’Esport“. Statt sich ausschließlich auf den Rasen zu konzentrieren, engagiert sich der Verteidiger nun für die Fundació Avan, die sich der Behandlung neurologischer Erkrankungen und Entwicklungsstörungen bei Kindern, Jugendlichen und Senioren widmet.

Barças fokus liegt auf der liga – champions-k.o. verarbeitet

García, der sich als Führungsfigur im jungen Barça-Kader versteht, betonte nach der Vorstellung der Initiative seine Rolle als Unterstützer: „Es ist immer meine Art, den Menschen und meinen Mitspielern zu helfen. Wir sind eine sehr junge Mannschaft, und ich versuche, mit meiner Erfahrung beizutragen.“ Die schmerzhafte Eliminierung aus der Champions League liegt zwar noch frisch, doch García blickt entschlossen nach vorne. „Der Ausschluss war ein harter Schlag für uns alle. Es gab Momente, in denen wir dachten, wir hätten es geschafft. Aber das ist Fußball. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Liga, die Belohnung für Konstanz ist.“

Die gestrige rote Karte gegen Real Madrid, die zu den kontroversen Momenten des Spiels gehörte, wurde ebenfalls angesprochen. García zeigte sich pragmatisch: „Wir hatten unsere Chancen, das 0:2 und dann die Möglichkeit zum 0:3. Das Teambild war gut, aber wir müssen unsere Spielweise noch verfeinern, insbesondere im Hinblick auf unsere Erfahrung. Die roten Karten sind nun mal Kriterien, die sich gegen uns entschieden haben.“

Doppelte meisterschaft und wm-träume

Doppelte meisterschaft und wm-träume

Die Möglichkeit, die Liga sowohl gegen Real Madrid als auch mit einem möglichen Passspiel zu gewinnen, schürte die Hoffnung der Fans. García ließ jedoch keinen Zweifel: „Wenn wir ein Passspiel bekommen, dann, weil wir die Liga vorher gewonnen haben. Das ist meine Antwort.“ Er betonte zudem, dass Respekt gegenüber dem Gegner, selbst nach einer Niederlage in einem wichtigen Finale oder Pokalspiel, oberste Priorität habe. „Wenn ein Rivale uns in einem Finale oder Pokalspiel schlägt, ist das Minimum Respekt.“

Schließlich sprach García über seine persönlichen Ambitionen und die bevorstehende Weltmeisterschaft. „Alle Spieler wissen, dass es eine WM gibt, und ich würde gerne dabei sein. Ich versuche, meinen Teil zu tun. Wenn der Trainer glaubt, dass er mich braucht, bin ich Feuer und Flamme.“ Die Entscheidung liegt letztendlich bei Luis de la Fuente, aber García hat signalisiert, dass er bereit ist, alles zu geben. Die Schiedsrichterentscheidungen im Champions-League-Duell wurden zwar kritisch gesehen, doch García betonte, dass man sich nicht auf Ausreden verlassen werde. „In solchen Wettbewerben braucht man immer etwas Glück. Aber wir hatten 180 Minuten Zeit, um die Aufgabe zu erledigen.“

Die Liga ist nun das vorrangige Ziel für den FC Barcelona, und Eric García zeigt, dass er bereit ist, nicht nur auf dem Platz, sondern auch außerhalb des Spielfelds Verantwortung zu übernehmen. Sein Engagement für die Fundació Avan unterstreicht sein Verständnis für die Bedeutung sozialer Verantwortung und sein Wunsch, etwas Gutes zu bewirken – jenseits des sportlichen Erfolgs.