Fünf profis fliegen raus: so trifft die sperre die serie a

Die Liga pausiert, der Schiri nicht. Nach dem 30. Spieltag schlägt der Sportrichter zu und sperrt fünf Akteure – kein Rot, trotzdem Fehlanzeige am 4. April.

Kein platz für davis, dossena & co.

Kein platz für davis, dossena & co.

Keinan Davis war in Udine der Mann der Stunde, jetzt sitzt er zu Hause. Die gelbe Karte gegen Monza war seine fünfte, die Sperre folgt on time. Gleiches Schicksal für Carlos Augusto (Inter), Alberto Dossena (Cagliari) und Alessandro Circati (Parma) – allesamt auf der Tribüne, wenn die Serie A nach der Länderspiel-Pause durchstartet.

Der Modus ist simpel: Gelb plus Gelb gleicht Pause. Die Liga führt die Vergehen penibel im elektronischen Führerschein, und wer die Grenze von fünf Ampelkarten knackt, darf den Kaderplaner schon mal umblättern. Für Durosinmi von Pisa wird es noch bitterer: Er muss die zweite von zwei Partien absitzen – runter in die Serie B, aber die Sperre bleibt.

Trainer bleiben diesmal außen vor, kein Coach musste die Anklage fürchten. Doch die Klubs spüren den Druck: Wer nach der Unterbrechung direkt punkten will, muss auf Tiefe in der Kaderrotation bauen. Die Meisterschaft ist offen, der Abstiegskampf ein Pulverfass – jedes Ausfallopfer wiegt doppelt.

Die Tabelle lügt nicht, aber sie verzeiht auch nicht. Mit dem Restart am Samstag, 4. April, um 15 Uhr (Sassuolo gegen Cagliari) beginnt der Endspurt. Ohne Davis, ohne Augusto, ohne Dossena. Die Sperren sind keine Fußnote, sondern ein Vorspieler auf die finale Zitterphase der Saison.