Füllkrugs mailänder traum zerplatzt: wechsel zurück nach england?
Schock in der Fußballwelt
: Niclas Füllkrug, der deutsche Nationalspieler, wird wohl nicht in Mailand bleiben. Nachdem er mit großer Vorfreude in die italienische Serie A wechselte, scheint sein Engagement bereits nach kurzer Zeit zu scheitern – und das, obwohl der Verein bereit war, bis zu zehn Millionen Euro für ihn auszugeben.
Die rossoneri zögern: kaufoption wird nicht gezogen
Der Stürmer, ausgeliehen von West Ham United, kam mit viel Tamtam in die Modestadt. Seine Worte über die „emotionale Unfassbarkeit“ des Vereins hallten noch nach, doch die Leistungen auf dem Platz sprachen eine andere Sprache. Nun berichtet die italienische Fachpresse, insbesondere der „Corriere della Sera“, dass AC Mailand die vereinbarte Kaufoption nicht ziehen wird. Das bedeutet: Füllkrug muss im Sommer zurück zu den „Hammers“ auf die Insel.
Es ist ein bitterer Rückschlag für den 33-Jährigen, der sich in Mailand große Chancen auf eine erfolgreiche Karriere ausgerechnet hatte. Nach seinem einzigen Tor im Januar gegen Lecce wirkte er in den folgenden 15 Serie-A-Einsätzen kaum präsent. Selbst in den letzten Wochen, als er sich wieder in die Anfangsformation kämpfte, gelang ihm keine Torbeteiligung. Die Erwartungen – sowohl des Vereins als auch der Fans – blieben unerfüllt.
Die WM-Hoffnungen schwinden: Füllkrug blickt mit einem Auge auf die anstehende Weltmeisterschaft. Doch um in den Kader von Julian Nagelsmann zu rücken, muss er deutlich bessere Leistungen zeigen, als er es bisher in Mailand tat. Sein Vertrag bei West Ham läuft noch bis 2028, was die Situation zusätzlich kompliziert.
Während Füllkrug damit vor einem ungewissen Zukunft hat, scheint sich AC Mailand bereits nach Alternativen umzusehen. Namen wie Mateo Retegui, Joaquin Panichelli, Troy Parrott oder Serhou Guirassy werden in den italienischen Medien kursieren. Es bleibt abzuwarten, ob sich Gerüchte über ein Engagement bei Schalke 04 bewahrheiten werden. Die Zeichen stehen jedoch klar auf Trennung von Mailand.
Die 27 Millionen Euro, die Dortmund im Sommer 2024 für Füllkrug an die Premier League überwiesen hat, scheinen damit eine riskante Investition gewesen zu sein. Ein Kapitel im italienischen Fußball ist damit vorzeitig geschlossen – ein Lehrstück dafür, dass auch große Namen und hohe Ablösesummen keinen Erfolg garantieren.
