Füchse berlin unter druck: kann das team veszprém bezwingen?

Berlin fiebert! Die Füchse Berlin stehen vor einer entscheidenden Hürde in der Handball-Champions-League. Nach der knappen Niederlage im Hinspiel gegen den ungarischen Giganten Veszprém HC müssen die Berliner nun vor heimischer Kulisse alles geben, um den Einzug ins Final Four in Köln zu realisieren. Die Spannung ist greifbar – schaffen sie den Coup?

Die ausgangslage: ein rückstand, der nagt

Das Hinspiel in Ungarn endete mit einem frustrierenden 34:35 für die Berliner. Obwohl die Füchse in der ersten Halbzeit mit bis zu fünf Toren führten, ließ man die Führung aus der Hand geben. Ein entscheidender Faktor war der effektive 7-gegen-6-Angriff von Veszprém, gegen den die Berliner Abwehr schlichtweg keine Lösung fanden. Trainer Nicolej Krickau war nach dem Spiel sichtlich enttäuscht: „Das war eine Katastrophe bei uns. Wir haben es defensiv nicht gut verteidigt und im Spiel viel zu langsam gelernt, uns besser aufzustellen.“

Die Analyse zeigt deutlich: Veszprém nutzte 23 Ballbesitze im 7-gegen-6-Angriff aus und erzielte daraus unglaubliche 17 Tore. Das ist ein Wert, den es abzustellen gilt, wenn die Füchse ihre Ambitionen im Rückspiel ernst nehmen wollen. Die Aufgabe ist klar: Die Abwehr muss stabiler werden, die Torhüter müssen ihre Leistung steigern und das Tempospiel besser unterstützen.

Heimvorteil und fan-power als trumpf

Heimvorteil und fan-power als trumpf

Die Füchse setzen nun auf ihre Heimstärke und die Unterstützung ihrer Fans. Mit 9.000 Zuschauern in der Max-Scholl-Halle wollen sie eine unschlagbare Atmosphäre schaffen und Veszprém zusätzlich unter Druck setzen. „Wir brauchen mehr Stopps und eine bessere Zusammenarbeit zwischen Abwehr und Torhütern“, forderte Krickau. „Das gibt uns dann auch bessere Voraussetzungen für unser Tempospiel.“ Die Füchse wissen, dass sie gewinnen müssen, unabhängig vom Torverhältnis. Nach dem Finaleinzug im letzten Jahr soll der Weg zurück nach Köln geebnet werden. Welthandballer Mathias Gidsel äußert sich ähnlich: „Ich möchte gern dorthin zurückkehren. Aber es wird schwer, Veszprém zu schlagen.“

Die Partie wird live und exklusiv beim kostenpflichtigen Streaminganbieter Dyn übertragen, mit Vorberichten ab 18:35 Uhr. Alternativ bietet DAZN ebenfalls eine Übertragung an, beginnend direkt mit dem Anwurf. Für alle, die keinen Abo-Dienst nutzen, bietet Sport BILD einen Live-Ticker an, um die Ereignisse hautnah mitzuverfolgen. Die Füchse Berlin stehen vor einer Mammutaufgabe, doch mit Leidenschaft, taktischer Anpassung und dem Rückhalt ihrer Fans ist der Einzug ins Final Four durchaus möglich. Die Uhr tickt – kann Berlin die Herausforderung meistern?

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