Füchse berlin im dhb-pokal-finale – lemgo kämpft bis zum schluss!

Berlin hat sich einen Platz im Finale des DHB-Pokals erkämpft, doch der Weg dorthin war alles andere als ein Spaziergang. Die Füchse Berlin bezwangen den TBV Lemgo Lippe im Halbfinale des Final Four in Köln mit 39:36 (20:16) – ein Spiel, das bis zur letzten Sekunde spannend blieb. Die Berliner sind damit das erste Team, das sich für das Endspiel am Sonntag qualifiziert hat.

Milosavljev hält die füchse im spiel

Nach einer holprigen Anfangsphase, in der Lemgo durch technische Fehler und Strafminuten profitierte, fanden die Berliner allmählich ihren Rhythmus. Der Schlüssel zum Erfolg war jedoch zweifellos Torhüter Dejan Milosavljev. Mit beeindruckenden 18 Paraden sicherte er seiner Mannschaft nicht nur die nötige Stabilität, sondern frustrierte auch immer wieder die Lemgoer Angreifer. Neben Milosavljev überzeugten vor 19.750 Zuschauern in der Lanxess Arena auch Mathias Gidsel (8 Tore) und Lasse Andersson (11 Tore), der als bester Torschütze des Spiels hervorging.

Lemgo zeigt herz, berlin die klasse

Lemgo zeigt herz, berlin die klasse

Die Lemgoer, die Berlin bereits letzte Woche in der Bundesliga ärgern konnten, kämpften verbissen um das Weiterkommen. Ein 4:1-Lauf brachte sie in der 45. Minute zurück auf 26:27, und plötzlich sang fast die gesamte Halle: „Lemgo ist viel schöner als Berlin!“ Doch in der entscheidenden Phase des Spiels zeigten die Füchse ihre Klasse und die Erfahrung, die man aus den verpassten Chancen von 2019 und 2023 mitnehmen konnte. Nicolej Krickau hatte vor dem Spiel von einem „50:50-Spiel“ gesprochen – und so fühlte es sich auch an.

Die Füchse Berlin haben sich damit eindrucksvoll für das Finale qualifiziert und treffen am Sonntag auf den Sieger des Duells zwischen SC Magdeburg und Bergischer HC. Es wird erwartet, dass beide Mannschaften alles daran setzen werden, den Titel zu erringen – ein spannendes Finale verspricht sich.