Füchse berlin dominieren wetzlar nach em-pause – klare angelegenheit

Füchse berlin starten furios in die rückrunde

Nach der erfolgreichen Teilnahme vieler Spieler an der Europameisterschaft präsentierten sich die Füchse Berlin in beeindruckender Form. Die Mannschaft von Trainer Nicolej Krickau ließ der HSG Wetzlar beim Wiedereinstieg in die Bundesliga keine Chance und siegte souverän mit 41:27 (21:13). Bereits früh im Spiel war die Partie entschieden, was den Berlinern ein lockeres Weiterziehen ermöglichte.

Blitzschnelle führung entscheidet das spiel

Blitzschnelle führung entscheidet das spiel

Schon nach 20 Minuten deutete sich der klare Ausgang des Spiels an. Die Füchse führten zu diesem Zeitpunkt bereits mit sechs Toren (15:9). Bis zur Halbzeitpause hatten insbesondere Mathias Gidsel und seine Teamkollegen ihren Vorsprung auf acht Tore ausgebaut. Nach 38 Minuten betrug der Abstand sogar schon zwölf Treffer (26:14), was die Überlegenheit der Berliner deutlich unterstrich. Die Abwesenheit von Nils Lichtlein (Erkältung) und Lasse Ludwig (Verletzung) schien die Füchse keineswegs zu schwächen.

Wetzlar ohne chance – mappes fehlt

Auch die HSG Wetzlar hatte mit Personalproblemen zu kämpfen. Spielmacher Dominik Mappes musste aufgrund einer Muskelverletzung passen, was sich negativ auf das Offensivspiel der Gäste auswirkte. Für die abstiegsbedrohten Wetzlarer entwickelte sich die Partie zu einem enttäuschenden Erlebnis. Geschäftsführer Björn Seipp bemängelte die fehlende Aggressivität in der Abwehr.

Kurioser spielbeginn – teamkreis der schiedsrichter

Der Spielbeginn war von einer ungewöhnlichen Geste geprägt: Die Schiedsrichter Jannik Otto und Raphael Piper umarmten beide Mannschaften in einem gemeinsamen Teamkreis, bevor das Spiel offiziell begann. Anschließend entwickelte sich jedoch ein einseitiges Duell, bei dem die Füchse Wetzlar nicht schonten.

Medizinischer notfall unterbricht spiel

In der 45. Minute kam es zu einem medizinischen Notfall hinter der Füchse-Bank. Ein älterer Zuschauer erlitt gesundheitliche Probleme und musste von Teamarzt Marco Kettrukat und Sanitätern versorgt werden. Das Spiel wurde für fünf Minuten unterbrochen, bevor der Mann unter Applaus der Zuschauer zur weiteren Behandlung abgeführt wurde.

Füchse im tor-modus – seipps suche nach verstärkung

Die Füchse zeigten sich im Angriff äußerst effizient und erzielten insgesamt 41 Tore. Tobias Gröndahl (11 Tore) und Mathias Gidsel (9 Tore) waren die erfolgreichsten Schützen der Berliner. Gidsel konnte seine starke Leistung bereits in der 49. Minute beenden. Seipp äußerte sich zudem zur Suche nach einem neuen Torhüter, der Wetzlar in knappen Spielen den nötigen Rückhalt geben kann. Gerüchte um Andreas Palicka wollte er jedoch nicht kommentieren.

Freihöfers fazit: klare sache

Füchse-Außen Tim Freihöfer bilanzierte: „Wir hatten eine richtig gute Abschlussquote und unser Ding sauber durchgezogen.“ Die klare Leistung unterstreicht die Ambitionen der Füchse Berlin in der Bundesliga.