Füchse berlin: bittere finalniederlage – titelträume platzen!

Die Enttäuschung ist greifbar: Die Füchse Berlin müssen sich erneut mit Silber zufrieden geben. Im Champions-League-Finale gegen den Serienmeister FC Barcelona gab es eine knappe 34:37-Niederlage, die die Hoffnungen auf den ersten Titelgewinn in der Königsklasse im Sande verlaufen ließ. Ein herber Schlag für das Team um Superstar Mathias Gidsel, das erneut bewies, zur internationalen Handball-Elite zu gehören, aber im entscheidenden Moment nicht die nötige Durchschlagskraft zeigte.

Die ersten 15 minuten entscheiden das spiel

Schon früh im Spiel merkte man, dass Barcelona eine andere Hausnummer ist. Die katalanische Mannschaft präsentierte sich von Beginn an in Topform und sorgte für einen frühen Rückstand, aus dem sich die Berliner nur schwer befreien konnten. Nikolej Krickau, Trainer der Füchse, betonte nach dem Spiel: „Sie haben mit Abstand die beste Abwehr der Welt. Die ersten 15 Minuten waren entscheidend.“ Torhüter Nielsen war mit 14 Paraden ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Spanier und verhinderte viele potenzielle Treffer der Berliner.

Nationalspieler Tim Freihöfer brachte die Stimmung im Team auf den Punkt: „Es fühlt sich wirklich, wirklich mies an. Es tut einfach weh.“ Die Füchse hatten zwar ihre Momente, aber Barcelona behielt stets die Kontrolle über die Partie. „Wir waren nah dran, hatten aber gleichzeitig das Gefühl, dass Barca immer die Oberhand behielt“, so Freihöfer.

Dika mem – berliner zukunft, barcas gegenwart

Dika mem – berliner zukunft, barcas gegenwart

Ein besonderer Aspekt des Spiels war die Tatsache, dass Dika Mem, der ab 2027/28 für die Füchse spielen wird, im Trikot Barcelonas auf dem Feld stand. Der künftige Berliner zeigte eine starke Leistung und trug maßgeblich zum Sieg seiner Mannschaft bei. Ein bitteres Gefühl für die Fans der Füchse, die in ihm bereits jetzt eine wichtige Säule für die Zukunft sehen.

Die Niederlage markiert das zweite Finalvermögen in Folge für die Füchse Berlin. Im Vorjahr unterlag man dem SC Magdeburg noch deutlicher mit 26:32. „Wir hatten fest geglaubt, dass dies unser Jahr werden könnte“, gestand Welthandballer Mathias Gidsel. „Aber wir haben gegen eine Mannschaft gespielt, die an solche Ereignisse gewöhnt ist – sie waren schon so oft hier und haben im Finale wirklich eiskalt agiert.“

Trotz der erneuten Enttäuschung dürfen die Füchse Berlin stolz auf ihre Leistungen in dieser Saison sein. Max Darj betonte, dass sie weiterhin zu den besten Teams Europas gehören. „Wir haben gezeigt, dass wir nicht weit vom Titelgewinn entfernt sind.“ Der Kapitän kündigte bereits an, dass das Team im nächsten Jahr alles daran setzen wird, in die Lanxess Arena zurückzukehren und den Titel zu holen. „Unser einziges Ziel ist es, hierher zurückzukehren und in der nächsten Saison 1000 Prozent zu geben, um die Trophäe zu gewinnen.“