Fsv stadeln: überraschend stark in der bayernliga – doch der kampf bleibt

Überraschender erfolg für den aufsteiger

Der FSV Stadeln hat sich in der Bayernliga Nord überraschend gut etabliert. Nach dem Aufstieg aus der Landesliga Nordost, der denkbar knapp durch die Relegation errungen wurde, stehen die Stadelner aktuell auf einem soliden 7. Platz. Doch trotz des positiven Saisonverlaufs warnt Trainer Manfred Dedaj vor Selbstzufriedenheit, da der Abstand zu den Abstiegsplätzen gering ist.

Der weg in die bayernliga

Der weg in die bayernliga

Im Vorjahr sicherte sich der SC Großschwarzenlohe die Meisterschaft in der Landesliga Nordost. Der FSV Stadelnkämpfte sich hingegen erst in der Relegation durch, wobei der dritte Platz aus Buckenhofen punktgleich war. Nach 360 Minuten und zwei Wochen der Anspannung stand fest: Stadeln folgt Großschwarzenlohe in die Bayernliga Nord. Die kurze Sommerpause stellte jedoch eine Herausforderung dar.

Starker start, holpriges herbstende

Starker start, holpriges herbstende

Die ersten Monate verliefen für den FSV Stadeln nahezu perfekt. Mit sieben Siegen in den ersten neun Spielen grüßten sie sogar von der Tabellenspitze. Trainer Manfred Dedaj ist zwar nicht völlig überrascht von der Leistung seiner Mannschaft, betont aber die Bedeutung eines vollständigen Kaders: „Das gilt nur, wenn alle da sind. Die Säulen dürfen uns nicht wegbrechen.“ Ab September bremsten jedoch Verletzungen den Schwung.

Knackige rückrunde erwartet

Knackige rückrunde erwartet

Der FSV Stadeln konnte den Anschluss an die Spitze nicht halten und überwintert auf dem 8. Platz. Mit 28 Punkten ist die Ausgangsposition zwar gut, aber der erste Relegationsplatz nach unten ist nur sieben Zähler entfernt. Trainer Dedaj will seine Mannschaft frühzeitig auf den Abstiegskampf einstimmen: „Mir reicht es jetzt, überall zu hören, wie erfolgreich 2025 für den Verein war. Letztes Jahr ist vorbei – jetzt gilt es, drinzubleiben.“

Keine angst vor der herausforderung

Dedaj sieht die Herausforderungen der Bayernliga gelassen. Er glaubt, dass der Zeitpunkt der Punktgewinne keine entscheidende Rolle spielt, sondern vielmehr die richtige Einstellung in der Rückrunde. „Jetzt geht es gefühlt wieder bei null los. Somit müssen wir von Anfang an da sein“, fordert er von seinen Spielern. „Wir müssen alles in die Waagschale werfen.“

Deutliche niederlage als weckruf

Kurz vor der Winterpause kassierte der FSV Stadeln eine deutliche 1:5-Niederlage beim SV Fortuna Regensburg. Dedaj sieht dies als Tiefpunkt und vermutet, dass einige Spieler bereits auf eine Spielabsage gehofft hatten. Er fordert vollen Einsatz in jeder Minute: „Die 90 Minuten können wir danach nicht mehr zurückholen.“

Richtungsweisendes spiel gegen coburg

Der Rückrundenstart führt den FSV Stadeln zum Heimspiel gegen den FC Coburg, den letztjährigen Meister der Landesliga Nordwest. Coburg befindet sich auf einem Abstiegsrelegationsplatz und könnte durch einen Sieg entscheidend distanziert werden. Die Vorbereitung wurde jedoch durch Schneefall erschwert. Dedaj ist dennoch zuversichtlich: „Wir wissen, um was es geht.“

Die tabelle im überblick

PlatzVereinPunkte
1..
7FSV Stadeln28
8..
.FC Coburg.