Fribourg patzt im playoff-auftakt – biasca droht ausfall

Die Serie beginnt mit einem Kater. HC Fribour-Gottéron verliert das Heimspiel gegen Rapperswil-Jona 2:5, verliert zudem Attilio Biasca. Der Saison-Flash zieht sich im Mitteldrittel eine Verletzung und fehlt fortan. Der Mann, den Coaches und Kapitäne zum Aufsteiger des Jahres küren, verlässt mit nur zwölf Minuten Eiszeit die Arena. Schweigen im Medizin-Zelt – Details bleiben vage.

Rönnberg muss bereits auf die zweite schiene umdenken

Rönnberg muss bereits auf die zweite schiene umdenken

Sandro Schmid fehlt seit Wochen. Jetzt also Biasca, dessen Energie und 30 Punkte in der Regular Season das Mittelfeld der Saanestädter trugen. Trainer Roger Rönnberg muss improvisieren. Er kann nicht einfach nur rotieren, er muss umbauen: Zweite Reihe neu gemischt, Bully-Quote sinkt, Powerplay verliert seine Durchbruchswaffe. Die Lakers hingegen feiern einen Auftakt nach Maß: fünf Tore, drei davon in Unterzahl, ein Torhüter, der 29 Schüsse pariert.

Die Statistik nagt an Fribourg. Teams, die das erste Viertelfinal zu Hause verschenken, scheiden zu 68 Prozent aus. Die LAWO-Arena verstummte nach dem 1:4 bereits vor dem zweiten Pausenpfiff. Die Stimmung kippte, die Pfeifkonzerte wurden zum Soundtrack einer Nacht, die mehr offenbarte als nur ein Resultat.

Die nächste Chance kommt schnell: Sonntag, 18 Uhr, erneut im BCF-Arena. Bis dahin muss die medizinische Abteilung Klarheit schaffen. Eine Pause von Biasca würde die Serie verlängern – aber vielleicht auch die Saison verkürzen. Die Lakers riechen Blut. Fribourg muss antworten, sonst droht ein Déjà-vu der vergangenen Playoff-Flops.