Fribourg am boden: bittere klatsche – youngster biasca schimpft!
Fribourg-Gottéron steckt in einem Tief. Gegen Servette HC kassierte das Team in Spiel zwei eine deutliche 4:0-Niederlage und scheint momentan völlig von der Rolle. Die Stimmung im Lager der Drachen ist gedrückt, und das zeigt sich auch in den Worten des jungen Stürmers Attilio Biasca.

Zweikämpfe als schwachpunkt: genf dominiert
Die Partie verlief für Fribourg von Beginn an unglücklich. Servette HC übernahm früh die Kontrolle und ließ den Heimischen kaum Luft zum Atmen. Nach zwei Dritteln Spielzeit stand es bereits 4:0 für die Gäste, was die erschwerte Lage der Fribourger deutlich machte. Während das erste Spiel der Serie noch knapp gewonnen werden konnte, droht nun eine Demütigung. In der zweiten Drittelpause ließ Attilio Biasca, der sonst für seine ruhige Art bekannt ist, seine Frustration am Mikrofon von MySports deutlich werden. „Wir sind aktuell in den Zweikämpfen unterlegen. Man merkt Genf an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollen“, so der 23-Jährige.
Biascas Worte waren nicht nur eine Feststellung, sondern auch eine deutliche Ansage an seine Mannschaftskollegen. „Wir müssen nun die ersten vierzig Minuten vergessen, nochmals alles geben und endlich diese verdammten Zweikämpfe gewinnen“, forderte er. Die Wut ist greifbar, und es bleibt abzuwarten, ob diese Worte die Mannschaft im Schlussdrittel wachrütteln können. Coach Roger Rönnberg steht vor der großen Aufgabe, seine Spieler mental wieder aufzurichten und taktisch neu auszurichten.
Die Diskrepanz zwischen den beiden Spielen ist enorm. Während Fribourg im ersten Spiel noch zeigte, was in ihnen steckt, wirken sie heute wie ein Schatten ihrer selbst. Die Servetter hingegen präsentieren sich in bester Form und nutzen jede Schwäche der Drachen gnadenlos aus. Ob Fribourg die Kurve noch kriegen kann, wird sich im entscheidenden dritten Drittel zeigen. Doch eines ist klar: Wenn sich nicht schnell etwas ändert, könnte die Serie für Fribourg bereits vorzeitig beendet sein.
