Freitag, 13. märz 2026: so jagt ihr alle top-spiele live – von serie a bis paralympics
Der Freitag wird zur Mini-WM im Wohnzimmer. Um 18:30 Uhr jagen Greuther Fürth und Elversberg in der 2. Bundesliga den Aufstieg, nur zwei Stunden später trifft Borussia Mönchengladbach auf den Kiez-Klub St. Pauli – und genau da, wo die Gladbacher-Fans ihre Handys in die Luft reißen, startet in Mailand das Spitzenspiel der Serie A zwischen Torino und Parma. Drei Bildschirmer, null Kompromisse.
Warum torino-parma mehr ist als ein tabellen-mittelmaß
Beide Klubs schwimmen in der unteren Tabellenhälfte, doch das ist Trug. Torino hat in den letzten fünf Heimspielen dreimal gegen Top-6-Teams gewonnen, Parma kassierte auswärts nur noch jedes zweite Spiel. Wer hier punktet, rückt dem sicheren Mittelfeld einen Satz näher – und spart sich den April-Stress. Das Spiel läuft parallel zur Ligue-1-Partie Marseille gegen Auxerre, was bedeutet: Zappen ist Pflicht, weil beide Kanäle in der NOW-App gleichzeitig streamen.
Um 20:30 Uhr geht es Schlag auf Schlag. Die Serie B liefert Modena gegen Spezia, ein Duell, das letzte Saison noch in der Elchkategorie „Keller vs. Klassenerhalt“ galt, heute aber mit 42 Millionen Euro TV-Prämien lockt – der Sieg zählt doppelt, weil die Liga nur noch drei Aufstiegsplätze verteilt. Parallel startet die Saudi-Arabien-Liga mit Al-Qadsiah gegen Al-Ahli, ein Match, das in Jeddah bereits Stunden vor Anpfiff für ausverkauft erklärt wurde. Der Grund: Al-Ahli hat mit Roberto Firmino und Riyad Mahrez zwei Global-Stars, die in Europa gerade erst ihren Kaffee ausgetrunken haben.

Paralympics und euroleague: die versteckten highlights
Wer glaubt, Freitag sei nur Fußball, verpasst Gold. Die Paralympics in Melbourne zeigen ab 14:00 Uhr die Final-Sprints im Rollstuhl-Marathon – die deutsche Starterin Vanessa Kolb liegt nach 35 km nur 23 Sekunden hinter der Favoritin aus Kenia. Um 21:00 Uhr rollt in der EuroLeague der Ball: FC Bayern München gastiert bei Maccabi Tel Aviv, ein Sieg würde die Bayern auf Playoff-Kurs bringen. Die Übertragung läuft ausschließlich bei MagentaSport, wer kein Abo hat, kann über den kostenlosen Liveticker des Klubs trotzdem mitfiebern – inklusive Audio-Kommentar von Ex-Profi Steffen Hamann.
Die Zahl des Tages: 47. So viele Kanäle bieten heute gleichzeitig Live-Sport an – vom kostenlosen COMO TV bis zur Premium-Now-Plattform. Die Folge: Die durchschnittliche Zapping-Zeit pro Zuschauer steigt laut AGF auf 3,4 Minuten – ein neuer Rekord. Streaming-Dienste reagieren mit Split-Screen-Funktion, doch der alte Trick funktioniert noch besser: Zweiter Bildschirm, Tablet neben der Couch, Ton aus, Kommentar über Radio. So hört man die Stimme des Stadions, während die Kamera den Jubel zeigt.
Wer bis 23:30 Uhr durchhält, bekommt noch die spanische Liga serviert: Alavés gegen Villarreal entscheidet über die letzten Europa-League-Plätze. Villarreal muss ohne verletzten Gerard Moreno auskommen, Alavés setzt auf den 19-jährigen Stürmer Carlos Martín, der in den letzten drei Spielen viermal traf. Die Quoten sind klar: Ein Sieg der Gastgeber würde die Quote auf einen Abstieg von 3,8 auf 8,2 katapultieren – Geld, das direkt in die nächste Transferperiode fließt.
Der Freitag endet nicht mit dem Schlusspfiff. Die Paralympics feiern um Mitternacht die Siegerehrung, die EuroLeague liefert Nachschlag bis 1:00 Uhr. Und wer dann noch wach ist, startet Samstag mit der Bundesliga-Konferenz um 15:30 Uhr neu – der Kreislauf beginnt von vorn. Die Devise lautet: Kein Spiel ist zu klein, kein Kanal zu obskur. Heute zählt jede Minute – und jeder Bildschirm.
