Freiburg vor europa-duell: bayern-schock und celta-formkurve!
Ein bitteres Bundesliga-Finale gegen den FC Bayern (2:3 in letzter Minute) lässt den SC Freiburg kaum Zeit zum Durchatmen, doch schon morgen steht das Europa-League-Viertelfinale gegen Celtic Vigo an. Kann der gefürchtete Gegner die zuletzt gezeigte Euphorie überwinden?
Die bayern-niederlage: ein warnsignal?
Die knappe Niederlage gegen München wirft Fragen auf. Waren die Kräfte verbraucht, oder ist es ein Zeichen für eine zunehmende Anfälligkeit in der Defensive? Die Mannschaft von Christian Streich hat zwar in der Europa League bereits bewiesen, dass sie als Rückstandsteam gefährlich sein kann – das Rückkommen gegen Genk und die anschließende Gala gegen Donetsk sprechen für eine bemerkenswerte mentale Stärke. Aber Celtic Vigo ist eine andere Hausnummer.

Celta vigo: selbstvertrauen aus spanien
Celtic Vigo reist mit breiter Brust an. Der jüngste Sieg in Valencia (3:2) unterstreicht die Offensivkraft und den unbändigen Willen der Galizier. Es ist kein Geheimnis, dass Celtic in dieser Saison mit Höhen und Tiefen zu kämpfen hatte, doch die jüngsten Erfolge lassen auf eine spürbare Stabilisierung schließen. Die Elimination von Olympique Lyon im Achtelfinale demonstrierte zudem, dass man auch gegen vermeintlich stärkere Gegner bestehen kann. Das Rückspiel in Lyon wurde mit einem beeindruckenden Sieg errungen, ein Beweis für die europäische Routine des Teams.
Die Wettanbieter sehen Celtic Vigo leicht im Vorteil, doch die Vergangenheit hat gezeigt, dass solche Prognosen im europäischen Fußball oft falsch liegen. Die Augsburger Haus-Wirtschaften schätzen die Chancen beider Teams gleichermaßen ein.

Die prognosen: wenig tore, keine überraschung?
Die Experten sind sich einig: Dieses Spiel wird kein Torfeuerwerk. Die Wahrscheinlichkeit für ein Tor von beiden Seiten wird als gering eingeschätzt. Freiburg hat in seinen letzten fünf Europa-League-Partien nur einmal beide Teams jubeln lassen. Celtic Vigo präsentiert sich zwar etwas offener, doch die Bedeutung des Spiels und die taktische Ausrichtung werden vermutlich zu einem vorsichtigeren Ansatz führen. Die Zahl der Ecken wird ebenfalls eher gering ausfallen. Freiburg kommt im Schnitt auf 5,1 Ecken pro Spiel, Celtic auf lediglich 3,5. Eine Gesamtzahl von über 10,5 Ecken ist daher eher unwahrscheinlich.
Die statistischen Daten legen nahe, dass ein knappes Ergebnis am wahrscheinlichsten ist. Ob Freiburg seine beeindruckende Heimstärke unter Beweis stellen kann, oder Celtic Vigo den Schwung aus Spanien mitbringt, wird sich zeigen.
Was klar ist: Es wird ein Kampf auf Augenhöhe, der bis zur letzten Sekunde spannend bleibt.
