Freiburg vor braga: hartenbachs emotionale offenbarung vor halbfinal-historie

Ein Raunen ging durch die Verantwortlichen des Sport-Clubs, als die Auslosung fiel: Freiburg im Halbfinale der Europa League! Für Klemens Hartenbach, seit über 25 Jahren eine feste Größe im Breisgau, ist dieser Moment mehr als nur ein sportlicher Erfolg – es ist die Krönung jahrelanger harter Arbeit und ein Beweis für die beeindruckende Entwicklung des Vereins.

Die last der verantwortung und die freude am erfolg

Der Sportdirektor wird erst spät am Mittwochabend in Braga eintreffen, doch seine Gedanken sind schon lange bei der bevorstehenden Aufgabe. Während die Mannschaft sich auf das Hinspiel vorbereitet, jongliert Hartenbach weiterhin mit den täglichen Herausforderungen des Profifußballs – von der Kaderplanung für die nächste Saison, bis hin zu Gesprächen um Spieler wie Berkay Yilmaz. Aber inmitten dieser Routine ist da dieses außergewöhnliche Gefühl, Teil eines historischen Ereignisses zu sein.

“Das hört sich wahnsinnig gut an”, gestand Hartenbach im Gespräch mit dem kicker. Er erinnerte sich noch gut daran, wie er 2022 als Fußballfan vor dem Fernseher saß und mitfieberte, als Eintracht Frankfurt den Europa League Pokal in den Himmel stemmte. Die Vorstellung, dass nun auch in Deutschland Menschen mitfiebern und den Sport-Club unterstützen, erfüllt ihn mit Stolz und tiefer Freude. Ein Gefühl, das er bei den Fan-Winken vor dem Spiel gegen Celta Vigo bereits deutlich spüren konnte.

„Wenn das so viele Kilometer weit von zu Hause unser Block voll ist und die Fans so einen Aufwand für uns betreiben, berührt mich das schon“, so Hartenbach, dessen Emotionen in diesem Moment unverkennbar waren. Es ist die Wertschätzung für die unermüdliche Unterstützung der Fans, die den Verein in guten wie in schlechten Zeiten begleitet.

Braga und die gefahr der selbstüberschätzung

Braga und die gefahr der selbstüberschätzung

Doch Hartenbach mahnt zur Vorsicht und warnt vor Selbstüberschätzung. “Die große Gefahr wäre, wenn wir jetzt denken, im Halbfinale geht es ja noch gar nicht gegen Aston Villa oder große Namen wie Juventus Turin. Das wäre der erste Fehler.” Julian Schuster und sein Trainerteam werden ihre Spieler gewiss entsprechend auf die anspruchsvolle Aufgabe in Braga einstellen. Schließlich haben die Portugiesen im Viertelfinal-Rückspiel gegen Real Betis Sevilla mit einem klaren 4:2-Sieg eindrucksvoll bewiesen, dass mit ihnen zu rechnen ist.

Nach dem enttäuschenden Pokal-Aus in Stuttgart und der deutlichen Niederlage in Dortmund steht die körperliche Fitness der Mannschaft im Fokus. Die sogenannte