Freiburg stürmt ins champions-league-finale!

Ein furioser 4:1-Sieg gegen RB Leipzig katapultierte den SC Freiburg nicht nur auf Rang sieben der Bundesliga, sondern schickte die Breisgauer mit einem Selbstvertrauen ins Champions-League-Finale, das kaum zu übertreffen ist. Der Traum vom größten Titel der Vereinsgeschichte lebt – und das vor Augen eines internationalen Höhenflugs.

Atubolu: „das war erst ein finale“

Die Spieler des SC Freiburg ließen den Sieg gegen Leipzig zur Generalprobe für das Duell mit Aston Villa am Mittwoch (21:00 Uhr/RTL) werden. Torhüter Noah Atubolu brachte es auf den Punkt: „Das war das erste Finale, ein Schritt von zwei. Jetzt kommt das ganz große Finale, was ansteht. Ich glaube, das größte Spiel in der Vereinsgeschichte und darauf freuen wir uns riesig.“ Die Euphorie ist greifbar, denn ein Sieg gegen Aston Villa würde nicht nur den ersten großen Titel bedeuten, sondern auch die Tür zu einer Teilnahme an der Königsklasse öffnen – ein internationales Upgrade, das Atubolu „on top“ sieht.

Julian schuster lobt den spagat

Julian schuster lobt den spagat

Trainer Julian Schuster zeigte sich beeindruckt von der Leistung seiner Mannschaft. „Toll, wie die Mannschaft den Spagat hinbekommen hat“, so Schuster, der das Leipzig-Spiel als „Spiegelbild dessen, was über das Jahr hinweg passiert ist“ interpretierte. Die Qualifikation für den Europapokal, bereits zum fünften Mal in den vergangenen fünf Jahren, sieht er trotz allem nicht als Selbstverständlichkeit an. „Wir werden uns auf das Finale vorbereiten wie auf jedes andere Spiel und nicht versuchen, etwas Besonderes zu machen.“

Aston villa hinterlässt bleibenden eindruck

Aston villa hinterlässt bleibenden eindruck

Auch beim Gegner, Aston Villa, sorgte die Leistung in der Generalprobe für Gesprächsstoff. Matthias Ginter, der die erste Halbzeit des Spiels gegen Liverpool verfolgte, zeigte sich beeindruckt: „Die erste Halbzeit habe ich angeschaut, dann habe ich lieber ausgemacht.“ Er räumte ein, dass Aston Villa der Favorit sei, betonte aber: „Letzten Endes ist es Fußball, es ist ein Spiel, es ist ein Finale. Da ist alles möglich.“

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Freiburg hat in den letzten fünf Spielen gegen deutsche Top-Teams drei Siege und zwei Unentschieden errungen. Das Selbstvertrauen ist gestiegen, die Vorfreude auf das Finale ist riesig. Die Breisgauer haben sich einen Platz in der europäischen Elite verdient – und wollen ihn sich mit einem historischen Sieg gegen Aston Villa sichern.