Freiburg feiert: 40-punkte-marke und wichtiger sieg!
Die Breisgauer haben im Duell gegen Mainz eindrucksvoll ihre Ambitionen unterstrichen und nicht nur einen weiteren wichtigen Schritt zur Liga-Verbleib gefeiert, sondern auch die traditionelle 40-Punkte-Schwelle überschritten – ein Anlass für ausgelassene Stimmung im Team.
Ein ritual, das tradition verpflichtet
Seit Jahren pflegt ein Kreis um Sportdirektor Klemens Hartenbach eine besondere Tradition: Das Erreichen der 40-Punkte-Marke wird mit einem zünftigen Sektangst verbunden. Ein Denkmal an die schwierigen Zeiten, aus denen sich der Sport-Club mühsam herausgearbeitet hat. Auch Trainer Julian Schuster schien sich an dem kleinen Ritual zu erfreuen, auch wenn er sich nicht explizit dazu äußerte. „Was diese 40 Punkte bedeuten, ist mir bewusst. Es ist schön, wenn Traditionen lebendig gehalten werden“, so Schuster nach dem Spiel.

Matanovic: ein kraftpaket in topform
Besonders beeindruckend war der Einsatz von Igor Matanovic, der bereits am Donnerstag im Hinspiel gegen Celta Vigo über die volle Distanz spielte und auch gegen Mainz 98 Minuten lang alles auf dem Platz ließ. Seine kraftraubenden Sprints in der Rückwärtsbewegung, die dem Team in der Schlussphase halfen, den knappen Vorsprung zu verteidigen, zeigten den unbedingten Willen zum Sieg. Der kroatische Nationalspieler, der sich als Vorbild Mario Mandzukic versteht, bewies, dass er auch unter hoher Belastung Leistung bringt. „Es war sehr intensiv heute, die Sprints am Ende haben weh getan. Aber dieser Sieg war wichtig. Wir wollen in allen Wettbewerben erfolgreich sein, auch in der Bundesliga, wo wir Eintracht Frankfurt noch abfangen wollen.“

Rotation ohne qualitätsverlust – freiburger trumpf
Einzigartig in der Bundesliga ist der SC Freiburg, der neben Bayern München auf drei Hochzeiten tanzt und dabei realistisch die Chance hat, sich auch für die Saison 2026/27 im internationalen Geschäft zu qualifizieren. Die Fähigkeit, die Mannschaft durch Rotation zu erfrischen, ohne dabei an Qualität zu verlieren, ist ein entscheidender Vorteil. Schuster wechselte in Mainz gleich sechs Positionen im Vergleich zum Hinspiel gegen Vigo, während Mainz nur zweimal die Mannschaft umstellte.

Manzambi – hoffnungsschimmer nach dem schock
Ein kleiner Schatten fiel jedoch auf die Feierlichkeiten: Johan Manzambi verletzte sich am rechten Knie und musste das Spielfeld mit einer Bandage verlassen. Laut Schuster handelte es sich um einen Schlag, der glücklicherweise kein Verdrehen war. „Im Moment scheint es möglich, dass Johan am Donnerstag dabei ist. Das ist der Plan.“ Die Untersuchungen am Montagmorgen werden jedoch Klarheit bringen.
