Frauen-bundesliga: historischer schritt in die eigenständigkeit!
Ein Erdbeben für den deutschen Frauenfußball! Die 14 Klubs der Frauen-Bundesliga haben dem Grundlagenvertrag mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) zugestimmt – ein Meilenstein, der die Liga in eine neue Ära führt. Ab 2027 wird die Frauen-Bundesliga nicht mehr vom DFB organisiert, sondern agiert eigenständig. Ein lang ersehnter Schritt, der den Weg für mehr Professionalisierung und Eigenverantwortung ebnen soll.

Die eckpunkte der neuen verbandsstruktur
Der Grundlagenvertrag regelt die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit zwischen DFB und FBL. Das Ligaverbands-Präsidium, angeführt von Katharina Kiel, wird nun im DFB-Präsidium vertreten sein – ein Zeichen für die gestärkte Position der Frauenfußball-Organe. Finanziell soll der DFB der FBL in den kommenden sieben Jahren mehr als 20 Millionen Euro zukommen lassen. Das ist eine beachtliche Summe, die aber angesichts der ambitionierten Ziele der Liga nur ein erster Schritt ist.
Ein entscheidender Punkt: Die Gründung der FBL GmbH als operative Ligagesellschaft. Diese Gesellschaft wird spätestens ab Oktober die zentralen Aufgaben der Liga übernehmen – von der Organisation über die Vermarktung bis hin zur Weiterentwicklung. Die Suche nach einer hauptamtlichen Geschäftsführung läuft bereits, wobei eine externe Personalberatung an der Suche beteiligt ist.
Die Entscheidung, ein Joint Venture mit dem DFB abzubrechen, zeigt den Willen der FBL, ihre Eigenständigkeit zu wahren und eigene Wege zu gehen. Es war ein schwieriger Prozess, aber die Entscheidung ist gefallen, und die Liga blickt optimistisch in die Zukunft. Das Medien- und Vermarktungskonzept, das aktuell ausgeschrieben wird, soll die Sichtbarkeit und Attraktivität der Liga weiter steigern.
Kiel betonte die Ziele: „Die Frauen-Bundesliga wird sichtbarer, innovativer und wachstumsfähiger. Der Fokus liegt jetzt auf Umsetzung und Tempo.“ Das ist die Botschaft, die die Fans hören wollen. Es geht um mehr als nur Fußball – es geht um die Stärkung einer Bewegung, die den deutschen Sport nachhaltig verändern wird.
Die Entscheidung der Klubs ist ein klares Signal: Der Frauenfußball in Deutschland ist reif für die nächste Stufe. Mit Eigenverantwortung und einer klaren Vision geht die Liga nun in die Zukunft – ein spannender Weg, der viele neue Möglichkeiten bietet.
