Nfl 2026: fünf coaches am rande des abgrunds!

Die NFL-Saison 2026 steht kurz vor dem Start, und mit ihr die Ungewissheit für einige Head Coaches. Nach einem enttäuschenden Vorjahr, in dem gleich zehn Trainer ihren Job verloren oder zurücktraten, geraten nun erneut fünf Coaches besonders ins Visier der Öffentlichkeit und der Franchise-Besitzer. Die kommende Saison könnte für sie die letzte sein.

Aaron glenn: die jets im freien fall

Aaron Glenn übernahm die New York Jets mit großen Erwartungen, doch seine erste Saison war ein Desaster. Eine Bilanz von 3:14 ist für einen Head Coach in der NFL ein Albtraum, und Glenn stellte damit einen neuen Negativrekord für die Jets auf. Die Durststrecke ohne Playoff-Teilnahme geht weiter – mittlerweile 15 Jahre! Besonders beängstigend war die Tatsache, dass die Jets als erstes Team in der NFL-Geschichte eine Saison ohne eine einzige Interception beendeten. Offensiv lief ebenfalls wenig, und die Verletzungen von Quarterback Justin Fields (nur neun Spiele) verschlimmerten die Situation zusätzlich. Nach dem Trade-Deadline-Ausverkauf, bei dem Leistungsträger wie Quinnen Williams und Sauce Gardner abgegeben wurden, steht Glenn vor einer Mammutaufgabe.

Todd bowles: tampa bay am scheideweg

Todd bowles: tampa bay am scheideweg

Für Todd Bowles war es die erste Saison seit seiner Amtsübernahme, in der er mit den Buccaneers die NFC South verpasste. Obwohl Tampa Bay einen starken Start in die Saison hatte, brach das Team im Laufe der Saison ein. Der personelle Umbruch mit dem Abschied von Legenden wie Mike Evans und Lavonte David stellt Bowles vor neue Herausforderungen. Quarterback Baker Mayfield steht zudem in seinem letzten Vertragsjahr und wird eine Gehaltserhöhung fordern. Die Hoffnung ruht auf einer funktionierenden Offensive und einer stabilen Defense. Doch sollte Tampa Bay erneut die Playoffs verpassen, wird Bowles' Zukunft stark gefährdet sein.

Shane steichen: colts unter druck

Shane steichen: colts unter druck

Shane Steichen befindet sich in seiner vierten Saison bei den Colts. Seine bisherige Bilanz von 25:26 ist zwar die beste eines NFL-Coaches in den ersten drei Jahren ohne Playoff-Teilnahme, doch die Geduld der Besitzerin Carlie Irsay-Gordon schwindet merklich. Die Colts starteten die vergangene Saison mit Daniel Jones stark, doch eine schwere Verletzung des Quarterbacks führte zu einer deutlichen Ergebniskrise. Trotz langfristiger Verträge für Jones und Alec Pierce müssen die Colts nun endlich wieder die Playoffs erreichen, andernfalls könnte Steichen seinen Job verlieren.

Zac taylor: bengals in der krise

Zac taylor: bengals in der krise

Während andere Teams der AFC North ihre Trainer wechselten, blieb Zac Taylor im Amt. Doch die Bengals haben inzwischen drei Jahre in Folge die Playoffs verpasst, nachdem sie zuvor die Super Bowl und das AFC Championship Game erreicht hatten. Die Defense gehört zu den schlechtesten der Liga. Mit Joe Burrow und Ja'Marr Chase verfügt Cincinnati jedoch über zwei absolute Superstars. Burrow äußerte sich optimistisch über die Neuzugänge in der Offseason, betonte aber auch, dass der Druck zur Verbesserung enorm ist. Sollte Taylor den talentierten Kader erneut nicht in die Playoffs führen, wird seine Zeit in Cincinnati wohl abgelaufen sein.

Dan quinn: washington commanders am tiefpunkt

Nach dem überraschenden Erfolg von 2024 folgte für Dan Quinn und die Washington Commanders ein jäher Absturz. Verletzungen von Quarterback Jayden Daniels und eine katastrophale Defense trugen zu einer desaströsen Saison bei. Die Commanders reagierten mit zahlreichen Neuverpflichtungen, insbesondere in der Verteidigung. Die Hoffnung ruht nun auf einer gesunden Saison von Daniels, der bereits als Rookie NFL-Geschichte schrieb. Doch sollte Washington trotz der Investitionen erneut eine Saison mit negativer Bilanz spielen, könnte General Manager Adam Peters einen Trainerwechsel in Betracht ziehen. Die Zeichen stehen nicht gut für Quinn.