Franziska preuß: olympischer abschied und der fokus auf den staffel-auftakt
- Olympische spiele 2026: ein letzter auftritt für franziska preuß
- Sportdirektor bitterling sieht keine beeinträchtigung
- Karriereende: zeitpunkt noch offen
- Die bilanz einer erfolgreichen karriere
- Mixed-staffel: fokus auf einen gelungenen start
- Gelassenheit und genuss stehen im vordergrund
- Bitterling: preuß hat „definitiv noch etwas vor“
Olympische spiele 2026: ein letzter auftritt für franziska preuß
Für Franziska Preuß stehen mit dem Mixed-Staffel-Wettbewerb am Sonntag ihre letzten Olympischen Spiele bevor. Im Vorfeld sprach die Biathletin offen über ihr angekündigtes Karriereende und ihre Erwartungen an die kommenden Wettkämpfe in Antholz. Die Entscheidung, die Saison spätestens am Ende zu beenden, sei eine Erleichterung gewesen, so Preuß. Sie möchte die Wettkämpfe nun genießen und die bisherigen Erfolge Revue passieren lassen.

Sportdirektor bitterling sieht keine beeinträchtigung
Felix Bitterling, der Sportdirektor, deutet an, dass die Bekanntgabe von Preuß‘ Rücktritt keinen negativen Einfluss auf ihre Leistung haben wird. Sie wusste bereits vorab, dass es ihre letzte Saison sein würde. Entscheidend sei der Zeitpunkt, den sie selbst bestimmen möchte. Bitterling sieht Preuß hochmotiviert und konzentriert auf die bestmögliche Leistung.
Karriereende: zeitpunkt noch offen
Ob Franziska Preuß ihre Ausrüstung direkt nach Olympia oder erst am Ende der Saison im März an den Nagel hängt, hat sie noch nicht entschieden. Bitterling ist jedoch zuversichtlich, dass sie sich bereits jetzt nicht mit dem Gedanken an das Karriereende beschäftigt. Im Gegenteil: Sie arbeitet akribisch an ihrer Form und justiert alles, um optimal vorbereitet zu sein.
Die bilanz einer erfolgreichen karriere
Der 31-jährigen Preuß fehlt in ihrer beeindruckenden Karriere noch eine olympische Einzelmedaille. Zu ihren bisherigen Erfolgen zählen der Gewinn des Gesamtweltcups, Gold im Verfolgungsrennen bei der WM 2025 in Lenzerheide und Bronze mit der Staffel bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking. Eine beachtliche Leistung, die sie nun mit einem würdigen Abschluss krönen möchte.
Mixed-staffel: fokus auf einen gelungenen start
In der Mixed-Staffel am Sonntag wird Preuß als Schlussläuferin eingesetzt. Sie folgt auf Justus Strelow, Philipp Nawrath und Vanessa Voigt. Preuß möchte jedoch den Druck minimieren und betont, dass es vor allem darum gehe, einen guten Start in die olympischen Wettkämpfe zu haben und Erfahrungen für die Einzelrennen zu sammeln. Die Atmosphäre will sie genießen, da sie solche Erlebnisse bald nicht mehr haben wird.
Gelassenheit und genuss stehen im vordergrund
Preuß möchte mit einer gewissen Gelassenheit in die Rennen gehen und die Atmosphäre genießen. Sie weiß, dass sie diese Gelegenheit nicht oft mehr erleben wird. Der Fokus liegt darauf, das Beste aus den verbleibenden Wettkämpfen zu machen und die Erfahrungen für die Zukunft zu nutzen. Eine letzte Chance, sich auf der größten Bühne des Sports zu präsentieren.
Bitterling: preuß hat „definitiv noch etwas vor“
Felix Bitterling ist überzeugt, dass Franziska Preuß noch einiges erreichen kann. Er sieht sie hochmotiviert und konzentriert, die letzten Tage hat sie intensiv an ihrer Form gearbeitet. Er glaubt, dass sie hier in Antholz noch einmal alles geben wird und auf eine Medaille hoffen darf. Ihre Vorbereitung ist akribisch und zielgerichtet.
