Frank bruno: kokain, bipolaris und wie er sich selbst besiegte
Vor genau dreißig Jahren, am 16. März 1996 in Las Vegas, knockte Mike Tyson den Briten Frank Bruno aus dem Schwergewichts-Weltmeistertitel heraus. Was danach kam, war kein Karriereende. Es war der Anfang eines jahrelangen Kampfes gegen Dämonen, die kein Referee stoppen kann.

Der mann hinter dem titel: eine bipolare welt ohne ringseile
Bruno spricht heute offen darüber, was ihn wirklich zu Boden gebracht hat. Nicht Tyson. Nicht die Niederlagen. Sondern seine eigene Psyche. Bipolare Störung, Kokainabhängigkeit, Zwangseinweisung. Er sagt es so, als würde er eine alte Wunde zeigen, die endlich verheilt ist: „Zwischen mir und dem Mann, der ich sein wollte, stellte sich mein eigener Kopf.
