Fortuna köln marschiert richtung 3. liga – rwo als ernsthafter rivale
- Fortuna köln mit beeindruckendem jahresstart
- Ergebnisse sprechen für sich
- Spitzenspiel gegen rwo: nächster schritt zur 3. liga
- Mink: oberhausen ist gut vorbereitet
- Investition in die infrastruktur: überdachung der gegengerade
- Fast eine million euro für das stadion
- Verstärkung für den angriff: dejan galjen
- Westendorf wünscht rwo als alternative
Fortuna köln mit beeindruckendem jahresstart
Die Regionalliga West präsentiert sich in dieser Saison anders als in den Vorjahren. Es fehlt ein klarer Aufstiegsfavorit mit entsprechend hoher Zuschauerresonanz. Fortuna Köln möchte diese Chance nutzen und geht sowohl sportlich als auch infrastrukturell die richtigen Schritte. Der Verein befindet sich in ausgezeichneter Form und ist mit zwei Siegen erfolgreich ins neue Jahr gestartet.

Ergebnisse sprechen für sich
Nach einem 1
:0-Sieg beim VfL Bochum II folgte ein überzeugendes 2:1 gegen Borussia Mönchengladbach II. Die Kölner führen die Tabelle an und weisen die beste Offensive und Defensive der Liga auf. Mit nur einer bisherigen Niederlage zeigen sie das Gesicht eines Aufsteigers. Diese Zahlen sprechen eine klare Sprache.
Spitzenspiel gegen rwo: nächster schritt zur 3. liga
Am Samstag steht ein wichtiges Spitzenspiel bei Rot-Weiß Oberhausen (14 Uhr) an. Ein Sieg würde Fortuna Köln deutlich von der Konkurrenz distanzieren. Allerdings ist auch das Team von Trainer Sebastian Gunkel stark und holte zuletzt 26 von 30 möglichen Punkten. Der frühere Fehlstart mit einer 1:5-Niederlage gegen Fortuna im Südstadion gehört bereits der Vergangenheit an.

Mink: oberhausen ist gut vorbereitet
„RWO ist in einem guten Lauf, genau wie wir“, so Fortuna-Trainer Matthias Mink. „Wir sind gut vorbereitet, aber Oberhausen hat eine gut entwickelte Spielidee. Es ist eine ganz andere Situation als in der Vorrunde.“
Investition in die infrastruktur: überdachung der gegengerade
Die laufende Saison bietet beiden Vereinen eine einmalige Chance auf den Aufstieg in die 3. Liga. Angesichts fehlender dominanter Teams wie Alemannia Aachen, Preußen Münster, Rot-Weiss Essen oder dem MSV Duisburg, wird die Meisterschaft wahrscheinlich an einen Verein mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln gehen. Fortuna Köln plant daher bereits für einen möglichen Aufstieg und möchte die Drittliga-Lizenz beantragen.
Fast eine million euro für das stadion
Ein Zeichen soll auch die Infrastruktur setzen: Die Gegengerade des Südstadions, der Bereich der organisierten Fanszene, soll auf eigene Kosten überdacht werden. Die Baugenehmigungen liegen vor. Vereinspräsident Hanns-Jörg Westendorf bezeichnet dies als den „Traum“ der Fortuna. Die Kosten werden auf knapp unter eine Million Euro geschätzt.
Verstärkung für den angriff: dejan galjen
Auch sportlich wurde der Kader verstärkt. Nicolas Westerhoff wurde an die SSVg Velbert verliehen. Sein Nachfolger ist Dejan Galjen, der bereits maßgeblichen Anteil an der Regionalliga-Südwest-Meisterschaft des VfB Stuttgart II hatte und vom SSV Jahn Regensburg kam. „Er ergänzt uns nicht nur in der Breite, sondern auch in der Spitze“, erklärt Mink. Galjen könnte in Oberhausen sein Debüt geben.
Westendorf wünscht rwo als alternative
Sollte Fortuna Köln in der Rückrunde doch noch schwächeln, wünscht sich Klubchef WestendorfRWO als alternativen Aufsteiger: „Sie hätten es auch verdient.“ Doch Fortuna will sich nicht auf diese Möglichkeit verlassen und alles daran setzen, den direkten Aufstieg zu erreichen.
