Formel e: pit-boost und allrad-power revolutionieren rennen in saudi-arabien
- Spannung pur in der formel e: neuerungen für die saison 2024
- Der pit-boost: ein technologischer meilenstein
- Rookies testen den pit-boost
- Die vergangenheit: von auto-tausch bis zum pit-boost
- Reaktionen aus dem fahrerlager
- Attack-mode als game-changer – jetzt mit allradantrieb
- Die technischen details im überblick
Spannung pur in der formel e: neuerungen für die saison 2024
Die Formel E steht vor einem spannenden Wochenende in Saudi-Arabien, wo das Nachtrennen in Jeddah auf dem Programm steht. Doch nicht nur die Kulisse verspricht Hochspannung, sondern auch die technologischen Neuerungen, die die Rennen noch schneller und taktischer machen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Pit-Boost, der seinen erfolgreichen Einsatz aus der vergangenen Saison fortsetzt.

Der pit-boost: ein technologischer meilenstein
Erstmals in der Formel E-Geschichte wurde beim E-Prix in Jeddah der Pit-Boost eingeführt. Alle Fahrer müssen einen obligatorischen Schnellladestopp einlegen. Dabei werden die Rennwagen mit einem beeindruckenden 600-kW-Lader (im Vergleich zu den üblichen 300 kW an Tankstellen) in nur 30 Sekunden mit 3,85 kWh aufgeladen. Dies bedeutet eine Energieaufstockung um 10 Prozent, was sich direkt in höheren Geschwindigkeiten und intensiveren Überholmanövern bemerkbar macht.

Rookies testen den pit-boost
Vor dem Rennwochenende hatten bereits die Rookies die Möglichkeit, den Pit-Boost zu testen. Darüber hinaus sorgte eine ungewöhnliche Aktion für Aufmerksamkeit: Internet-Stars traten in Rennautos gegeneinander an, um die Formel E einem breiteren Publikum näherzubringen. Dieses Konzept, ursprünglich für 2022 geplant, wurde aufgrund von Sicherheitsbedenken verschoben, findet nun aber Umsetzung.

Die vergangenheit: von auto-tausch bis zum pit-boost
Es ist kaum zu glauben, aber bereits 2018 gab es in der Formel E einen obligatorischen Boxenstopp, der jedoch weitaus radikaler war. Damals mussten die Autos mitten im Rennen komplett ausgetauscht werden. Der Pit-Boost stellt nun eine deutlich elegantere und taktisch anspruchsvollere Lösung dar, die für mehr Spannung auf der Strecke sorgt.
Reaktionen aus dem fahrerlager
Pascal Wehrlein, der Titelverteidiger, zeigte sich nach dem Rennen in Jeddah positiv überrascht: „Ich finde es gut, dass alles reibungslos geklappt hat, denn vor dem Rennen gab es da viele Fragezeichen. Für Porsche als Hersteller ist das natürlich wichtig.“ Auch Maximilian Günther vom DS-Penske-Team lobte die technologische Leistung: „Ich finde es toll, dass die Formel E zeigt, was technologisch möglich ist – dass innerhalb eines Boxenstopps das Auto um 10 Prozent geladen werden kann. Und die Fortschritte finden ihren Weg in den Straßenverkehr.“
Attack-mode als game-changer – jetzt mit allradantrieb
Neben dem Pit-Boost spielt der Attack-Mode weiterhin eine entscheidende Rolle. Dieser ermöglicht den Fahrern eine kurzzeitige Leistungssteigerung von 50 kW. In der Vergangenheit hatte diese Funktion jedoch aufgrund der Limitierungen der Gen3-Autos keine große Bedeutung. Doch das ändert sich mit der neuen Generation Gen3-Evo. Im Attack-Mode wird nun ein Allradantrieb aktiviert, was die Performance deutlich verbessert. Zudem bieten die neuen Hankook-Reifen mehr Grip.
Die technischen details im überblick
| Feature | Details |
|---|---|
| Pit-Boost Lader | 600 kW |
| Ladezeit | 30 Sekunden |
| Energieaufstockung | 3,85 kWh (10%) |
| Attack-Mode | 50 kW Leistungssteigerung + Allradantrieb |
