Football manager 26: kritik und sinkende spielerzahlen – ein fehlstart für sports interactive?

Der holprige start von fm26: spielerzahlen enttäuschen

Der Release von Football Manager 2026 ist alles andere als rund verlaufen. Trotz mehrerer Updates kämpft Sports Interactive weiterhin mit heftiger Kritik von der Community. Insbesondere der beliebte Content Creator 'Zealand' ließ in seinen Streams kein gutes Haar an dem neuen Ableger und der Kommunikation des Entwicklerstudios.

Alarmierende zahlen: nutzer schwanken zwischen 45.000 und 52.000

Alarmierende zahlen: nutzer schwanken zwischen 45.000 und 52.000

Die aktuellen Nutzerzahlen auf Steam sind besorgniserregend. Laut Daten von steamdb bewegen sich die gleichzeitigen Spielerzahlen derzeit zwischen 45.000 und 52.000. Zum Vergleich: Football Manager 2024 konnte im gleichen Zeitraum nach Release etwa 78.000 Spieler gleichzeitig verzeichnen. Dieser deutliche Rückgang seit November ist ein klares Signal.

Ursachen für den rückgang: bugs und das neue interface

Ursachen für den rückgang: bugs und das neue interface

Der holprige Start von FM26 ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Zahlreiche Bugs beim Release und die weitgehend ablehnende Haltung gegenüber dem neuen User Interface trugen maßgeblich zur Unzufriedenheit bei. Zwar wurden bereits Fehler behoben, doch eine nachhaltige Trendwende bleibt bislang aus.

'Zealand' spricht klartext: ein klarer misserfolg

'Zealand' ist in seiner Beurteilung deutlich: "Der FM26 ist ein eindeutiger Misserfolg.". Er bemängelt, dass das Spiel nicht die erhoffte "neue Ära" eingeleitet hat, sondern in seinen Augen in vielen Bereichen hinter den Erwartungen zurückbleibt. Er sieht FM24 als das bessere Spiel und argumentiert, dass die fehlende Fortsetzung von FM25 die Erwartungen an FM26 in die Höhe getrieben hat.

Rückkehr zum vorgänger: fm24 profitiert

Viele Spieler greifen offenbar wieder zu Football Manager 2024. Zwischen 20.000 und 25.000 Spieler sind weiterhin im Vorgänger aktiv. Addiert man diese Zahl zu den aktuellen FM26-Nutzern, nähert man sich der Spieleranzahl, die FM24 kurz nach Release verzeichnete. Dies unterstreicht die Verteilung der Community.

Fokus auf konsolen: eine fehlentwicklung?

'Zealand' kritisiert auch den stärkeren Fokus auf Konsolen. Zwar können diese kurzfristig die Nutzerzahlen erhöhen, jedoch fehle dort oft die emotionale Bindung, die PC-Spieler zum Spiel entwickeln. Die engagierte FM-Community lebt das Spiel auch außerhalb des virtuellen Rasens, beispielsweise durch Reisen zu realen Vereinen.

Potenzial durch die neue engine, aber eine verpasste chance

Trotz aller Kritik sieht 'Zealand' Potenzial in der neuen Engine. Das Entwicklerteam habe den aktuellen Teil jedoch "auf ganz vielen Weisen vermasselt". Er betont, dass Sports Interactive die Situation ernst nimmt und die negativen Bewertungen als "Schock" empfindet, da das Studio über Jahre hinweg überwiegend positives Feedback erhalten habe.

Die interview-reihe von miles jacobson: skepsis bleibt

Auch die Interview-Reihe von Studio-CEO Miles Jacobson stößt bei 'Zealand' auf Skepsis. Seine Aussagen, man wolle ein vollständig fertiges Spiel veröffentlichen, habe bei ihm "die Alarmglocken läuten lassen". Sein Fazit: "Am Ende war das nur Rauch. Jeder, der den FM26 fünf Minuten spielt, merkt, dass das Spiel nicht fertig ist.".