Florian wirtz: 125-millionen-transfer wird zur debakel-show

Ein halbes Jahr für 125 Millionen Euro – und jetzt schon der Ruf nach dem Exit. Florian Wirtz steht beim FC Liverpool auf der Anklagebank, der Ex-Schotte Craig Burley liefert die Vorlage: „Er ist das absolute Leichtgewicht.“

Die Zahl, die alles sagt: 0 Tore in 14 Premier-League-Partien seit seinem Wechsel von Bayer Leverkusen. Dazu nur zwei Assists – bei 37 Schüssen. Burley, heute ESPN-Experte, spart nicht: „Ich habe die Nase voll. Was er in Deutschland war, interessiert hier niemanden mehr.“

Slot verfrachtet wirtz auf die bank

Trainer Arne Slot probierte ihn als Zehner, dann als linken Flügelstürmer, zuletzt als Joker. Kein Experiment hielt, was es versprach. Gegen Galatasaray im Achtelfinal-Hinspiel flog Wirtz nach 62 Minuten raus – ohne Torbeteiligung, ohne Dribbling, ohne Druck.

Die Statistik dahinter: Im finalen Drittel verlor der 22-Jährige 46 % seiner Ballkontakte – schlechtester Wert im Liverpool-Kader. „Er wirkt wie ein Fremdkörper im System“, sagt ein Club-Insider. „Die automatismen, die Szoboszlai, Mac Allister und Gravenberch verstehen, bleiben für ihn Rätsel.“

125 Millionen – und kein marktwert mehr?

125 Millionen – und kein marktwert mehr?

Intern heißt es: Ein Sommer-Verkauf wäre „ökonomisch irrational“, doch die Sportdirektion um Richard Hughes prüft bereits Leih-Modelle. Die Angst: Wirtz’ Marktwert könnte bei stagnanter Leistung auf unter 70 Millionen sinken. Burley legt nach: „Wenn er keine Tore macht und keine Pässe spielt, ist er ein Luxus, den sich Liverpool nicht leisten kann.“

Die Uhr tickt. Die Champions-League-Rückspiel steht vor der Tür, die Premier-League-Top-Vier ist noch längst nicht gesichert. Wirtz muss liefern – oder Liverpool liefert ihn ab. Die Botschaft aus Anfield: Trainingsleistung reicht nicht mehr. Nächstes Spiel ist seine letzte Frist.