Flensburg bangt, doch viertelfinaleinzug in der ehf european league perfekt!

Ein Remis gegen Skanderborg-Aarhus reichte der SG Flensburg-Handewitt am Ende, um sich für das Viertelfinale der EHF European League zu qualifizieren. Doch die Norddeutschen waren alles andere als zufrieden mit dem knappen Ausgang – ein verpasster Sieg und eine schwache zweite Halbzeit sorgten für angespannte Stimmung im Lager der Titelverteidiger.

Jakobsen kritisiert: „wir haben es uns selbst schwer gemacht“

Die Freude über den Einzug ins Viertelfinale wurde von deutlicher Selbstkritik überschattet. Emil Jakobsen, der Linksaußen, zeigte sich enttäuscht: „Leider Unentschieden gespielt. Das war nicht, was wir wollten.“ Besonders die Leistung in der zweiten Halbzeit bereitete dem Team Kopfzerbrechen. „Die erste Halbzeit war eigentlich okay, aber in der zweiten Halbzeit haben wir zu viele Fehler gemacht“, so Jakobsen im Gespräch mit dem Instagram-Kanal der SG.

Die Ausgangslage war alles andere als ideal. Nur drei Tage zuvor hatten die Flensburger eine schwere Auswärtspartie in Hannover hinter sich, zudem fehlte mit Simon Pytlick ein wichtiger Spieler. Die Dänen aus Skanderborg demonstrierten zudem ihre Entschlossenheit, den Rückstand aus dem Hinspiel wettzumachen. Lasse Möller versuchte, die Situation zu relativieren: „Das war eine hammerschwere Aufgabe. Skanderborg hat den Rückstand hundert Prozent gejagt.“

Ein hart erkämpfter sieg – und ein blick nach hannover

Ein hart erkämpfter sieg – und ein blick nach hannover

Trotz der Schwierigkeiten zeigte sich Möller am Ende doch versöhnlich: „Ich finde eigentlich, über 60 Minuten war das okay. Ich bin richtig zufrieden, dass wir weitergekommen sind.“ Die Erinnerung an das kräftezehrende Spiel in Hannover lastete schwer auf dem Team, was sich in der Leistung gegen Skanderborg widerspiegelte. Die Belastung der letzten Tage ist unverkennbar.

Deutsches duell im viertelfinale: flensburg trifft auf die recken

Deutsches duell im viertelfinale: flensburg trifft auf die recken

Das Viertelfinale wird für die SG Flensburg-Handewitt besonders brisant: Es geht gegen die Recken aus Minden, ein weiteres deutsches Team. Die Flensburger hatten in den bisherigen Bundesliga-Duellen die Oberhand, doch im Europapokal gilt es, diese Dominanz erneut zu beweisen. Um den European-League-Titel zum dritten Mal in Folge zu erringen, müssen die Norddeutschen nun ihre gesamte Kraft mobilisieren. Ein spannendes Duell zwischen zwei starken Bundesligisten verspricht packende Spiele. Die Entscheidung wird zeigen, wer sich ins Final4 kämpft.