Fiorentina warnt vor jagiellonia: unterschätzung fremder ligen
Vanoli mahnt zur vorsicht trotz hinspielsiegs
Nach dem klaren 3
:0-Sieg im Hinspiel gegen Jagiellonia Białystok warnt Fiorentina-Trainer Paolo Vanoli vor Selbstzufriedenheit. "Das Ergebnis vom Hinspiel darf uns nicht täuschen", betonte Vanoli auf der Pressekonferenz. "Ich habe die Welt bereist, aber ich war manchmal überrascht von der Ignoranz einiger Leute." Es gelte, den Fokus auf die Rückbegegnung zu legen und die richtige Mentalität zu zeigen, um ins nächste Stadium der Conference League vorzustoßen.
Kontinuität und das richtige mindset sind entscheidend
Der Trainer sieht
in der kommenden Partie eine wichtige Prüfung. Nach dem jüngsten Sieg in der Serie A gegen Pisa sei es nun wichtig, an die Leistung anzuknüpfen und in beiden Wettbewerben Kontinuität zu finden. "Jeder Moment dient dem Wachstum", so Vanoli, "und wir müssen besser darin werden, die letzten Minuten zu kontrollieren. Auch gegen Pisa gab es nach einem möglichen 2:0 noch unnötige Nervosität."
Personalsituation und mögliche aufstellung
Für das Rückspiel stehen alle Spieler außer Rugani und Brescianini zur Verfügung, die nicht für die UEFA-Liste gemeldet wurden. Vanoli kündigte an, dass die Aufstellung der in Polen siegreichen Mannschaft ähneln wird, aber nicht identisch sein muss. Besonders wichtig sei die richtige Einstellung: "Wenn wir angreifen und verteidigen, müssen wir als Team agieren. Die körperlichen Tests zeigen auch, dass wir besser in Form sind. Aber in der Liga müssen wir spielerisch überzeugen, um den Klassenerhalt zu schaffen."

Rotation im kader geplant
Vanoli plant, auch im Hinblick auf das kommende Ligaspiel gegen Udine zu rotieren. Gudmundsson wird voraussichtlich zunächst auf der Bank sitzen, könnte aber später eingewechselt werden. Auch die jungen Spieler könnten eine Chance erhalten: "Ich mag es, jungen Spielern Einsatzzeit zu geben, das habe ich in meiner Karriere immer gemacht, und auch hier bereits mit Balbo und Kouadio bewiesen."
Respekt für jagiellonia und kritik an der unterschätzung ausländischer ligen
Über den gegnerischen Trainer Siemieniec äußerte sich Vanoli positiv: "Er ist ein interessanter Trainer und mir gefällt, wie Jagiellonia spielt. Ich habe auch ihr letztes Spiel in der Liga gesehen, sie sind immer gut organisiert, technisch stark und können gut pressen." Vanoli kritisierte zudem die Tendenz, ausländische Ligen zu unterschätzen: "Der ausländische Fußball bietet viele innovative Impulse. Ich habe die Welt bereist und war manchmal überrascht von der Ignoranz, mit der einige Realitäten im Ausland behandelt werden. Die Premier League hat beispielsweise gute Trainer wie Guardiola, Conte und Klopp hervorgebracht."
Piccoli blickt optimistisch nach vorne
Stürmer Piccoli, der im Hinspiel einen Treffer erzielte, betonte die positive Energie nach dem Sieg: "Der Sieg hat uns Energie gegeben und wir müssen die Qualifikation zu Hause klarmachen, um uns dann auf Udine zu konzentrieren." Er sieht die Conference League als wichtige Wettbewerb an: "Wir sind hier, um bis zum Ende zu kommen und diesen Pokal zu gewinnen, der für uns sehr wichtig ist." Er freut sich auf seinen Einsatz und möchte seine Leistung bestätigen.
