Fiorentina: vanoli überrascht mit fabiano – dodo und fortini in gefahr!

Florenz fiebert dem Auswärtsspiel gegen Verona entgegen, doch die Personalplanungen von Viola-Trainer Paolo Vanoli werfen Fragen auf. Während Dodo und Fortini angeschlagen sind und ihr Mitwirken fraglich bleibt, könnte ein überraschender Name für die rechte Verteidigerposition in den Vordergrund rücken: Fabiano Parisi.

Der allrounder im dienste der viola

Der allrounder im dienste der viola

Fabiano Parisi, dessen Trikot die Nummer 65 trägt – eine Hommage an seinen verstorbenen Vater Carmine – hat sich unter Vanoli als wahres Multitalent bewiesen. Nach einer enttäuschenden ersten Saisonhälfte unter Stefano Pioli scheint der 21-Jährige nun endlich sein Glück zu finden. Seine Vielseitigkeit, die ihm der Spitzname „Jolly“ eingebracht hat, ermöglicht es ihm, sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite zu agieren und stets sein Bestes zu geben – zum Wohle seiner Fiorentina, die ihn vor knapp drei Jahren für 10 Millionen Euro aus Empoli verpflichtete.

Der junge Verteidiger, der eigentlich als Abwehrspieler ausgebildet wurde, hat sich in den letzten Wochen zu einem wichtigen Bestandteil des Teams entwickelt. In den letzten 19 Ligaspielen verpasste er lediglich zwei Partien – einmal aufgrund einer Verletzung, einmal aufgrund einer Gelbsperre – und saß nur zweimal von Beginn an auf der Bank. Seine Flexibilität und sein Einsatzwillen haben Vanoli beeindruckt, und angesichts der Ausfälle in den Außenverteidigerpositionen könnte Parisi am Samstag in Verona eine überraschende Rolle als rechter Verteidiger spielen.

Die Alternativen sind begrenzt: Comuzzo könnte ebenfalls in Betracht gezogen werden, doch Parisi’s Konstanz und sein unbedingter Wille, sich zu beweisen, machen ihn zum Favoriten. „Parisi hat immer die richtige Einstellung“, lobte Vanoli kürzlich, „er ist ein Vorbild für das gesamte Team.“

Die Rückkehr des Teams zum Viola Park nach zwei Tagen der Erholung offenbarte die Schwächen im Kader. Neben den genannten Ausfällen kämpfen auch Mandragora mit Fitnessproblemen, was Vanoli vor eine schwierige Entscheidung stellt. Doch eines ist klar: Fabiano Parisi wird in Verona dabei sein – und er wird alles geben, um seine Chance zu nutzen.

Ob er tatsächlich als rechter Verteidiger auflaufen wird, hängt von den aktuellen Bedürfnissen der Mannschaft ab. Sollte Solomon wieder einsatzbereit sein, könnte Vanoli ihn offensiv einsetzen und Parisi wieder nach hinten ziehen. Doch momentan steht fest: Auf Parisi kann man sich verlassen – er ist ein unbedingter Kämpfer und ein Gewinn für die Fiorentina.